14 January 2026, 19:06

AKK wird erste Präsidentin der Konrad-Adenauer-Stiftung – ein historischer Sieg gegen Merz’ Kandidaten

Eine Frau steht in der Mitte und hält ein "Wähle Hughes"-Schild, umgeben von einer Gruppe von Menschen, einige halten Schilder mit Text, mit einem Kasten unten im Bild.

AKK wird erste Präsidentin der Konrad-Adenauer-Stiftung – ein historischer Sieg gegen Merz’ Kandidaten

Kontroverse Wahl an der Spitze der Konrad-Adenauer-Stiftung im Dezember 2025

Mitte Dezember 2025 fand eine kontroverse Abstimmung über die Führung der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) statt. Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK), ehemalige CDU-Vorsitzende und Bundesverteidigungsministerin, trat gegen den CDU-Abgeordneten Günter Krings an. Die Wahl markierte einen historischen Moment für die Stiftung, da AKK im Falle eines Sieges deren erste Präsidentin geworden wäre.

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Sowohl AKK als auch Krings brachten starke politische Profile in den Wahlkampf ein. AKK hatte sich bereits 2018 in einer Stichwahl um den CDU-Vorsitz gegen Friedrich Merz durchgesetzt und damit ihren Einfluss in der Partei unter Beweis gestellt. Ihre Erfahrung als Verteidigungsministerin passte zudem gut zur internationalen Ausrichtung der KAS.

Günter Krings, unterstützt von Bundeskanzler Friedrich Merz, verfügte ebenfalls über umfangreiche politische und akademische Expertise. Als langjähriger CDU-Abgeordneter brachte er sowohl nationale als auch internationale Erfahrung mit. Merz schlug Krings offiziell als seinen Wunschkandidaten vor, was den direkten Wettbewerb zwischen den beiden Kontrahenten besiegelte. Davor gab es keine Einigung, sodass die Entscheidung bei der 52-köpfigen Versammlung lag. Am 19. Dezember 2025 sicherte sich AKK mit 28 zu 21 Stimmen die Präsidentschaft – und schrieb damit als erste Frau in der Geschichte der KAS Geschichte.

AKKs Sieg unterstreicht ihren anhaltenden Einfluss in der konservativen Politik. Die KAS hat nun erstmals eine Präsidentin, die ihre Erfahrungen aus der Verteidigungspolitik und der Parteiführung in die Rolle einbringt. Das Ergebnis spiegelt zudem die fortlaufenden Verschiebungen in den internen Machtverhältnissen der CDU wider.