Alfons Schuhbeck kehrt virtuell zurück – mit Kaiserschmarrn-Hommage in München
Branko TlustekAlfons Schuhbeck kehrt virtuell zurück – mit Kaiserschmarrn-Hommage in München
Sternkoch Alfons Schuhbeck überraschte mit virtuellem Auftritt bei der Premiere des neuen Münchner Hullis-Dinnerzeltes. Obwohl er persönlich nicht anwesend sein konnte, übermittelte er eine Videobotschaft, in der er sein Bedauern ausdrückte. Bei der Veranstaltung wurde ein Menü präsentiert, das von seinen berühmten Gerichten inspiriert war – darunter eine moderne Interpretation seines Markenzeichens, dem Kaiserschmarrn-Soufflé.
Schuhbeck war im vergangenen Jahr wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Seine Strafe wurde jedoch im Mai zur Bewährung ausgesetzt, da er sich aufgrund einer Krebserkrankung in Behandlung befindet. Stand Dezember 2025 bleibt er aus gesundheitlichen Gründen auf freiem Fuß.
Das Hullis-Zelt, ein Highlight der Münchner Gesellschaftsszene, verbindet Comedy und Akrobatik mit gehobener Küche. Der italienische Starkoch Mario Gamba gestaltete gemeinsam mit Freunden das Menü – darunter ein geeistes Kaiserschmarrn-Soufflé als Hommage an Schuhbecks kulinarisches Erbe.
In seiner aufgezeichneten Botschaft äußerte Schuhbeck den Wunsch, dabei gewesen zu sein. Die Premiere zog nicht nur wegen des Unterhaltungsprogramms Aufmerksamkeit auf sich, sondern auch wegen der Ehre, die einem Koch zuteilwurde, dessen Karriere sowohl von Ruhm als auch von juristischen Auseinandersetzungen geprägt ist.
Schuhbecks virtueller Auftritt markierte sein erstes öffentliches Auftreten seit seiner Entlassung. Das Hullis-Zelt lockt weiterhin Gäste mit seiner einzigartigen Mischung aus Show und Küche. Seine zur Bewährung ausgesetzte Strafe ermöglicht es ihm, während der medizinischen Behandlung in Freiheit zu bleiben.






