Almugera Kabars HSV-Wechsel platzt – jetzt droht ihm die Reservisten-Rolle bei Dortmund
Klaudia GnatzAlmugera Kabars HSV-Wechsel platzt – jetzt droht ihm die Reservisten-Rolle bei Dortmund
Ein möglicher Wechsel des 19-jährigen Linksverteidigers Almugera Kabar ist gescheitert, nachdem der Hamburger SV aus den Verhandlungen ausgestiegen ist. Der Abbruch folgt Uneinigkeiten über die körperliche Verfassung des Spielers – HSV kam zu dem Schluss, dass er das Team nicht sofort verstärken würde. Kabar sollte Borussia Dortmund in diesem Winter aufgrund begrenzter Einsatzchancen in der ersten Mannschaft verlassen.
Der geplante Wechsel zu HSV war als Leihe mit Kaufoption konzipiert. Dortmund wollte zudem eine Rückkaufklausel in den Vertrag aufnehmen. Der junge Abwehrspieler hatte sich bereits mit HSV-Trainer Merlin Polzin getroffen und in Hamburg die medizinische Untersuchung absolviert.
Noch zu Saisonbeginn war Kabar bei Dortmund für eine größere Rolle vorgesehen. Seit Mitte September kam er jedoch nicht mehr für die Bundesligamannschaft zum Einsatz. Seine einzigen Auftritte absolvierte er in zwei Spielen vor dem geplanten Leihwechsel. In dieser Saison bestritt er zehn Partien für Dortmunds Zweitvertretung in der Regionalliga West, in denen er vier Tore erzielte und eine Vorlage gab.
Mit dem gescheiterten HSV-Deal steht Kabar nun vor einer ungewissen Zukunft. Sollte sich nicht kurzfristig ein anderer Verein melden, wird er voraussichtlich in Dortmund bleiben, wo sein Vertrag bis 2028 läuft. Aufgrund der begrenzten Datenlage ist ein direkter Vergleich seiner Entwicklung zwischen der Saison 2023/24 bei den Profis und seiner aktuellen Zeit in der Reserve schwierig.
Der gescheiterte Transfer lässt Kabar vorerst bei Borussia Dortmund. Seine fehlenden Einsätze in der ersten Mannschaft in dieser Saison deuten darauf hin, dass er weiterhin kaum Spielpraxis sammeln wird – es sei denn, es ergibt sich eine neue Chance. Der Verein hält die Rechte an ihm bis 2028 und hat damit Zeit, seine Zukunft neu zu bewerten.






