Armin Laschet übernimmt Führung des Internationalen Karlspreises zu Aachen
Branko TlustekArmin Laschet übernimmt Führung des Internationalen Karlspreises zu Aachen
Armin Laschet hat den Vorsitz des Kuratoriums des Internationalen Karlspreises zu Aachen übernommen. Seine Berufung folgt auf die langjährige Führung durch Dr. Jürgen Linden, der Laschet als seinen Nachfolger vorgeschlagen hatte. Der Wechsel markiert ein neues Kapitel für die renommierte Preisverleihung.
Jürgen Linden, 78, leitete den Karlspreis seit 2010. Während seiner Amtszeit entwickelte sich die Auszeichnung über die jährliche Verleihungszeremonie hinaus zu einem ganzjährigen Programm mit Debatten, Foren und Veranstaltungen. Zudem führte er den Jugend-Karlspreis ein, um jüngere Zielgruppen einzubinden.
Laschets Verbindung zur Organisation reicht Jahrzehnte zurück. Er war von 2000 bis 2020 bereits Mitglied des Kuratoriums, bevor er 2022 zurückkehrte. Seine Wahl zum neuen Vorsitzenden galt als absehbar – nicht nur wegen Lindens Empfehlung, sondern auch aufgrund seiner umfassenden Erfahrung mit dem Preis.
Die offizielle Website des Karlspreises bestätigte Laschets Ernennung, ohne jedoch ein genaues Datum zu nennen. Unter seiner Führung wird die Gesellschaft nun ihre künftige Ausrichtung gestalten und dabei an Lindens Vermächtnis anknüpfen, die Reichweite des Preises stetig auszubauen.
Der Führungswechsel erfolgt zu einer Zeit, in der sich der Karlpreis weiterentwickelt. Laschets tiefe Verbundenheit mit der Organisation prädestiniert ihn dafür, ihre gestiegene Bedeutung im öffentlichen Diskurs zu bewahren. Die Gesellschaft wird voraussichtlich weiterhin einen Schwerpunkt auf die Einbindung vielfältiger Zielgruppen legen – insbesondere der jüngeren Generationen.






