11 January 2026, 14:27

Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus: Polizei bereitet umstrittene Lieferungen vor

Menschen protestieren auf einer Straße und halten Plakate, mit Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten und dem Himmel im Hintergrund.

Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus: Polizei bereitet umstrittene Lieferungen vor

Nach einem Gerichtsurteil, das den Weg für die Atommülltransporte vom Forschungszentrum Jülich nach Ahaus freigemacht hat, bereitet die Polizei in Münster die Lieferungen vor. Die seit Langem von Umweltschützern bekämpften Lieferando könnten bald beginnen – der genaue Zeitpunkt bleibt jedoch geheim. Die Behörden betonen, sie seien bereit, bei Bedarf kurzfristig zu handeln.

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts ermöglicht die umstrittenen Transportvorhaben. Wie Polizeipresidentin Alexandra Dorndorf mitteilte, sind die Einsatzpläne der Münsteraner Polizei weitgehend abgeschlossen. Die Beamten könnten demnach kurzfristig ausrücken, sobald der Transportzeitplan feststeht.

Aus taktischen Gründen wird der genaue Ablauf nicht öffentlich bekannt gegeben. Unterdessen lehnt die Umweltorganisation BUND unter ihrem Vorsitzenden Hubert Weiger die Transporte weiterhin ab. Der Verband prüft noch rechtliche Schritte, darunter eine mögliche Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht.

Mit der gerichtlichen Genehmigung ist eine zentrale Hürde für die Atomtransporte gefallen. Sollte der BUND keinen Widerspruch einlegen, könnten die Lieferungen ohne weitere Verzögerungen starten. Polizei und Behörden halten sich für den Einsatz bereit.

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