Ausstellung Schokolade und Fairer Handel
Ausstellung Schokolade und fairer Handel
Vom 2. Januar bis Ende Januar 2026 zeigt die Stadtbibliothek Viersen am Rathausmarkt 1b die Ausstellung „Make Chocolate Fair“ – Schokolade fair gestalten.
Eine Ausstellung mit dem Titel „Make Chocolate Fair“ eröffnet am 2. Januar 2026 in der Stadtbibliothek Viersen. Bis Ende des Monats widmet sich die Schau den Herausforderungen des fairen Kakaohandels und der Nachhaltigkeit. Die Veranstalter möchten besonders junge Besucher mit interaktiven Ausstellungen und Bildungsangeboten ansprechen.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit zwischen dem Forum Eine Welt Viersen und dem Inkota-Netzwerk. Sie beleuchtet die Kakaoproduktion, globale Lieferketten und Menschenrechtsfragen in der Branche. Über 70 Prozent des weltweiten Kakaos stammen aus Westafrika, wobei allein die Elfenbeinküste rund 36 Prozent produziert. Weitere wichtige Erzeugerländer sind Ghana, Nigeria, Kamerun sowie Indonesien, Ecuador und Peru.
Nach der Ernte werden die Kakaobohnen an große globale Händler wie Cargill, Olam International, Barry Callebaut und Nestlé geliefert. Europa verarbeitet 61 Prozent der weltweiten Kakaolieferungen, mit zentralen Standorten in den Niederlanden, Deutschland, der Schweiz und Belgien. Hier entstehen aus den Bohnen die fertigen Schokoladenprodukte, die später in den Supermärkten landen. Begleitend zur Ausstellung präsentiert die Stadtbibliothek eine Buchausstellung mit weiterführender Literatur zum fairen Handel. Viersen trägt seit 2016 den Titel „Fairtrade-Stadt“ und muss die Zertifizierung alle zwei Jahre erneuern. Ziel der Veranstaltung ist es, vor allem bei Kindern das Bewusstsein für fairen Handel und Nachhaltigkeit zu schärfen. Interaktive Elemente und informative Stationen regen die Besucher dazu an, kritisch über die Herkunft ihrer Schokolade nachzudenken.
Die Ausstellung „Make Chocolate Fair“ ist den gesamten Januar in der Stadtbibliothek Viersen, Rathausmarkt 1b, zu sehen. Sie bietet Einblicke in die Kakaoproduktion, Handelswege und ethische Fragestellungen. Die Organisatoren hoffen, dass die Schau zu bewussteren Konsumentscheidungen anregt und die Unterstützung fairer Handelsstrukturen fördert.






