Batteriezellenproduktion - 170 Millionen Euro für Transformationsprojekte in Kohleregionen im Rahmen des Bundesförderprogramms STARK
Aneta WilmsenBatteriezellenproduktion - 170 Millionen Euro für Transformationsprojekte in Kohleregionen im Rahmen des Bundesförderprogramms STARK
Batteriezellenproduktion – 170 Millionen Euro für Transformationsprojekte in Kohleregionen im Rahmen des Bundesförderprogramms STARK
170 Millionen Euro für Transformationsprojekte in Kohleregionen im Rahmen des Bundesförderprogramms STARK
Sieben große Industrieprojekte in den ehemaligen deutschen Kohlerevieren erhalten Fördergelder in Höhe von 170 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm STARK. Ziel der Initiative ist es, diese Regionen zu Standorten für Batterieproduktion und saubere Energietechnologien auszubauen. Nach Angaben der Verantwortlichen sollen dadurch rund 600 neue Arbeitsplätze entstehen und zusätzlich private Investitionen von etwa 600 Millionen Euro mobilisiert werden.
Zu den ersten geförderten Vorhaben zählen Batterierecycling-Anlagen, Lithium-Produktionsstätten und Projekte zur Wasserstofftechnologie. Regionale Politiker begrüßen die Förderung als wichtigen Schritt hin zum Ausstieg aus der Kohle und zur Stärkung der lokalen Wirtschaft.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gab die Mittel diese Woche bekannt. Vier der sieben Projekte befinden sich in Nordrhein-Westfalen – drei im Rheinischen Revier und eines im Ruhrgebiet. Dazu gehören eine Batterierecycling-Anlage des Unternehmens Cylib sowie eine Produktionsstätte für Lithiumsalze von AMG, beide im Rheinischen Revier. Ein drittes Vorhaben in der Region konzentriert sich auf Wasserstofftechnologien, wobei die beteiligte Firma noch nicht genannt wurde.
In der Lausitz baut Altech Batteries GmbH ein Werk für stationäre Energiespeichersysteme. Das AMG-Lithium-Projekt in Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) wurde von Ministerpräsident Reiner Haseloff als „entscheidende Zukunftsinvestition für die Region“ gelobt. Niedersachsens Regierungschef Olaf Lies betonte die übergreifende Bedeutung des STARK-Programms für die regionale Wertschöpfung und die Energiewende. Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, unterstrich die Notwendigkeit, Unternehmen zu unterstützen, die in Transformationstechnologien investieren. Bundesministerin Katherina Reiche ergänzte, dass sich Kohleregionen zu Hochtechnologie-Standorten entwickelten. Die 170 Millionen Euro an Fördermitteln sollen private Investitionen von rund 600 Millionen Euro nach sich ziehen. Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen geht es darum, in ehemals von der Kohle abhängigen Gebieten langfristige industrielle Kompetenzen aufzubauen.
Die ersten im Rahmen von STARK bewilligten Projekte markieren einen Wandel hin zu einer nachhaltigen Industrie in den deutschen Kohleregionen. Mit dem Bau von Batterierecycling-Anlagen, Lithium-Fabriken und Energiespeicherwerken soll die Förderung die lokale Wirtschaft neu ausrichten. Die Initiative passt zudem in die übergeordneten Ziele, die Abhängigkeit von Kohle zu verringern und gleichzeitig hochmoderne Fertigung zu fördern.






