11 January 2026, 18:20

Bergisch Gladbach erhöht 2026 Müll-, Abwasser- und Straßenreinigungsgebühren deutlich

Ein detailliertes altes Stadtplan von Laubst, Deutschland, der Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Text mit Informationen über die Bevölkerung, Lage und Geschichte der Stadt zeigt.

Bergisch Gladbach erhöht 2026 Müll-, Abwasser- und Straßenreinigungsgebühren deutlich

Grundbesitzer in Bergisch Gladbach zahlen 2026 mehr für Müll, Abwasser und Straßenreinigung

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Die Stadt Bergisch Gladbach hat für das Jahr 2026 Gebührenerhöhungen in mehreren Bereichen angekündigt – bei manchen Leistungen steigen die Kosten deutlich. Über 27.000 Haushalte und Unternehmen erhalten in den kommenden Wochen aktualisierte Bescheide.

Die Müllgebühren für Privathaushalte erhöhen sich um fünf Prozent. Eine 60-Liter-Tonne kostet künftig 108,96 Euro pro Jahr, die Standardgröße von 120 Litern schlägt mit 435,84 Euro zu Buche. Die Gebühren für Bioabfall bleiben für private Haushalte unverändert, während Unternehmen mit Steigerungen zwischen 5,7 und 7,9 Prozent rechnen müssen.

Bei der gewerblichen Abfallentsorgung steigen die Kosten für Restmüll um 7,5 Prozent. Noch stärker fallen die Erhöhungen bei den Abwassergebühren aus: Hier beträgt der Anstieg 21,3 Prozent, wodurch die jährlichen Kosten für einen Vier-Personen-Haushalt in den vierstelligen Bereich rutschen könnten. Auch die Straßenreinigungsgebühren ändern sich. Die Grundreinigung wird um 12 Prozent teurer, während die Zuschläge für den Winterdienst stark variieren – zwischen 7,5 und 39,7 Prozent.

Die Stadt verschickt 27.200 Gebührenbescheide für diese Leistungen, die Abwasserrechnungen folgen später. Martin Wagner, Leiter des Amts für Umwelt und Technik, ist in Bergisch Gladbach für die Abfallwirtschaft zuständig. Sein Team bittet die Bürger, von telefonischen Anfragen abzusehen und stattdessen Fragen zu Steuern und Abfall per E-Mail oder Post zu stellen. Grundbesitzer, die kein Grundstück mehr besitzen, müssen dies schriftlich bei der Abfallbehörde melden.

Die neuen Gebühren treten 2026 in Kraft und betreffen Müllabfuhr, Straßenreinigung und Abwasserentsorgung. Besonders Unternehmen müssen mit deutlichen Erhöhungen rechnen, vor allem bei Abwasser und Gewerbeabfall. Die Stadt appelliert an die Bürger, Anfragen per E-Mail oder Post zu stellen, um das Telefonaufkommen zu reduzieren.