05 April 2026, 00:58

Betrüger rauben Mülheimerin sechsstellige Summe über gefälschte Girokonto-Warnung

Eine alte Visitenkarte mit der Aufschrift "John Moore Chymist and Druggist".

Betrüger rauben Mülheimerin sechsstellige Summe über gefälschte Girokonto-Warnung

Eine ältere Frau aus Mülheim hat einen sechsstelligen Betrag verloren, nachdem Betrüger sich als Sicherheitsmitarbeiter einer Handelsplattform ausgegeben hatten. Die Kriminellen überredeten sie zu Geldüberweisungen, indem sie behaupteten, ihr Girokonto sei für nicht autorisierte Kryptowährungskäufe missbraucht worden.

Der Vorfall begann, als das Opfer eine Push-Benachrichtigung der App erhielt, in der sie aufgefordert wurde, eine bestimmte Telefonnummer anzurufen. Der Anrufer gab sich als Sicherheitsbeauftragter aus und warnte sie vor angeblichen betrügerischen Aktivitäten auf ihrem Girokonto.

Auf dessen Anweisung hin lud die Frau eine Software herunter, die den Betrügern Fernzugriff auf ihren Computer ermöglichte. Sobald sie die Kontrolle hatten, wiesen sie sie an, sich in ihr Bankkonto einzuloggen. In mehreren Transaktionen überwies sie schließlich eine hohe Summe, bevor der Betrüger das Gespräch beendete.

Erst später kam der Frau der Verdacht, und sie erstattete bei der Polizei Anzeige. Zwar gibt es für 2024 keine offiziellen Polizeistatistiken zu genau diesen Betrugsfällen in Deutschland, doch die Bundesnetzagentur verzeichnete 154.624 Beschwerden über den Missbrauch von Telefonnummern – dabei handelt es sich jedoch nicht um formelle Anzeigen bei der Polizei.

Der Fall zeigt, wie Betrüger das Vertrauen in Finanzinstitute ausnutzen, um ihre Opfer zu manipulieren. Die Behörden warnen weiterhin vor gefälschten Sicherheitsanrufen und unerlaubten Fernzugriffsversuchen. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch.

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AKTUALISIERUNG

Mülheim Senior Foils Enkeltrick Attempt – A Contrast to Recent Crypto Fraud Loss

A contrasting case emerged in Mülheim just weeks before the crypto scam incident. A 98-year-old man in Menden-Holthausen district recently outwitted a trickster using the classic Enkeltrick. The scammer, posing as a relative, demanded 20,000 EUR in cash. The alert senior, however, immediately identified the fraud and ended the call by contacting police. 'Lass mich raten, du brauchst 30.000 EUR!' he retorted, exposing the scam. This incident highlights how awareness can prevent losses, unlike the recent six-figure crypto fraud case. Both events underscore Mülheim's vulnerability to impersonation scams but showcase divergent outcomes.