Betrüger vor Gericht: Ältere Hausbesitzer um Zehntausende Euro geprellt
Branko TlustekBetrüger vor Gericht: Ältere Hausbesitzer um Zehntausende Euro geprellt
Drei Männer vor Gericht Die Angeklagten sollen ältere Hausbesitzer mit einer betrügerischen Masche um ihr Geld gebracht haben. Den Ermittlungen zufolge sprachen sie ihre Opfer unaufgefordert an und boten Reinigungs-, Versiegelungs- oder Renovierungsarbeiten an – entweder im Hausinneren oder im Garten. Sobald sie eine Zusage erhalten hatten, verlangten sie sofortige Barzahlungen für die angeblichen Dienstleistungen.
Nach Erhalt des Geldes führten die Beschuldigten die Arbeiten entweder mangelhaft aus, ließen sie unvollendet oder unterließen sie gänzlich. In einigen Fällen sollen sie zudem die Häuser nach weiterem Bargeld und Wertgegenständen durchsucht haben. Die Ermittler prüfen derzeit 17 einzelne Vorfälle, wobei der Gesamtschaden auf Zehntausende Euro geschätzt wird.
Der Prozess ist auf sieben Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte bis Ende März fallen, abhängig vom Verlauf der Verhandlungen.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Entschädigung von 43.000 Euro für die Geschädigten beantragt. Das Gericht wird entscheiden, ob die Angeklagten des Betrugs und der Untreue schuldig sind. Die Urteilsbegründung wird auch das volle Ausmaß des finanziellen Schadens aufklären, den die älteren Bewohner erlitten haben.






