Betrunkener Fahrer mit 1,7 Promille auf der A560 gestoppt – Führerschein sofort weg
Klaudia GnatzBetrunkener Fahrer mit 1,7 Promille auf der A560 gestoppt – Führerschein sofort weg
56-Jähriger nach Verdacht auf Trunkenheitsfahrt auf der A560 festgenommen
Am Samstagabend wurde ein 56-jähriger Mann festgenommen, nachdem die Polizei Meldungen über einen mutmaßlich betrunkenen Fahrer auf der Autobahn A560 bei Sankt Augustin erhalten hatte. Der Vorfall ereignete sich gegen 20:35 Uhr, als ein Autofahrer die Behörden auf einen Volkswagen aufmerksam machte, der gefährlich zwischen den Spuren schwankte, bevor er die Autobahn verließ.
Die Beamten fanden das Fahrzeug an einer Bushaltestelle in der Hauptstraße in Niederpleis abgestellt vor. Der Fahrer, ein Einwohner von Buchholz im Westerwald, wirkte deutlich betrunken – er sprach verwischt und hatte Schwierigkeiten, sicher zu stehen. Auf Nachfrage gab er zu, Alkohol getrunken zu haben, behauptete jedoch, nur sehr wenig konsumiert zu haben und sich fahrtüchtig zu fühlen.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Blutalkoholwert von etwa 1,7 Promille – deutlich über dem in Deutschland gültigen Grenzwert von 0,5 Promille. Dem Mann wurde sofort der Führerschein entzogen, und er erhielt ein Fahrverbot für alle Fahrzeuge, die einen Führerschein erfordern. Anschließend wurde er zur nächsten Polizeidienststelle gebracht, wo eine Blutprobe für weitere Untersuchungen entnommen wurde.
Dem Fahrer drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer. Die Polizei wies darauf hin, dass für Fahrer unter 21 Jahren sowie für Fahranfänger in der Probezeit strengere Regeln gelten: Für sie gilt eine absolute Alkoholgrenz von 0,0 Promille.
Allein im Jahr 2023 registrierte Nordrhein-Westfalen 28.456 Fälle von Alkohol am Steuer, wobei keine spezifischen Daten vorliegen, die diese Vorfälle mit Karnevalsfeiern in Verbindung bringen. Die Behörden appellieren weiterhin an Autofahrer, beim Fahren vollständig auf Alkohol zu verzichten oder nach dem Konsum öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrdienste zu nutzen.
Die Festnahme des Mannes erfolgte nach einem klaren Verstoß gegen die Verkehrsregeln. Sein Führerschein wurde vorläufig eingezogen, und es laufen nun rechtliche Schritte gegen ihn. Die Polizei betont erneut, wie wichtig es ist, vorab Pläne zu schmieden, um Trunkenheitsfahrten zu vermeiden – insbesondere an Wochenenden und in feiertagsreichen Zeiten mit erhöhtem Risiko.






