Betrunkener Litauer greift Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof an
Branko TlustekBetrunkener Litauer greift Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof an
42-jähriger Litauer löst Einsatz der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof aus
Ein 42-jähriger Mann aus Litauen hat am 18. Januar am Dortmunder Hauptbahnhof einen Zwischenfall verursacht, als er alkoholisiert war und medizinische Hilfe ablehnte. Die Bundespolizei griff ein, als der Mann aggressiv wurde, was in einer Konfrontation endete, die mit seiner Festnahme wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte endete.
Der Vorfall begann, als Rettungskräfte zu dem Mann am Dortmunder Hauptbahnhof gerufen wurden. Obwohl er offensichtlich alkoholisiert wirkte, lehnte er medizinische Hilfe ab und wurde zunehmend feindselig. Später wurde bei ihm ein Blutalkoholwert von etwa 2,5 Promille festgestellt.
Da sich die Situation zuspitzte, wurde die Bundespolizei alarmiert. Der Mann, der in Willich wohnt, hielt seine Hände ständig in den Jackentaschen verborgen und reagierte nicht auf Anweisungen. Als die Beamten versuchten, ihn zu fixieren, wehrte er sich heftig, sodass sie ihn in Handschellen legen mussten. Auch der Transport zur Wache gestaltete sich schwierig, da er weiterhin Widerstand leistete. Nach der polizeilichen Behandlung wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt, muss sich nun aber wegen Behinderung der Strafverfolgung verantworten. Die Behörden bestätigten, dass niemand verletzt wurde und der Mann trotz seines starken Alkoholisierungsgrades keine weitere medizinische Versorgung benötigte.
Der 42-Jährige wurde nach den polizeilichen Routinemaßnahmen entlassen, muss sich jedoch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vor Gericht verantworten. Sein hoher Blutalkoholspiegel und das aggressive Verhalten führten zu den Anklagepunkten. Das Verfahren wird nach deutschem Recht wegen Behinderung von Vollstreckungsbeamten weitergeführt.






