Betrunkener Pole bedroht Bundespolizisten am Bochumer Hauptbahnhof mit Schneidegeste
Aneta WilmsenBetrunkener Pole bedroht Bundespolizisten am Bochumer Hauptbahnhof mit Schneidegeste
37-Jähriger Pole löst Zwischenfall am Bochumer Hauptbahnhof aus
Am 25. November sorgte ein 37-jähriger Mann aus Polen am Bochumer Hauptbahnhof für einen Eklat, nachdem er sich einer Kontrolle durch Bundespolizisten widersetzte. Bei der Routineüberprüfung soll er die Beamten mit einer Schneidegeste bedroht und sie angespuckt haben. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen wegen des Vorfalls eingeleitet.
Die Auseinandersetzung begann, als die Polizisten den Mann für eine standardmäßige Kontrolle ansprachen. Statt zu kooperieren, wurde er aggressiv, führte mit dem Finger eine Kehlschneide-Bewegung aus und richtete sie gegen die Beamten. Anschließend spuckte er in seine Handfläche und schleuderte den Speichel in Richtung der Polizisten, wobei er einen von ihnen am Bein traf.
Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,8 Promille – weit über der gesetzlichen Grenze. Trotz des hohen Alkoholpegels zeigte der Mann keine offensichtlichen Anzeichen von Trunkenheit. Die Polizei verhängte ein vorläufiges Hausverbot für den Bahnhof, bevor sie ihn wieder auf freien Fuß setzte.
In einigen Berichten wird der Beschuldigte fälschlicherweise als 34-jähriger obdachloser Pole beschrieben, seine genaue Identität ist jedoch weiterhin unbekannt.
Die Ermittlungen zu seinem Verhalten laufen noch. Gegen den Mann wurden bereits Beleidigung und Bedrohung zur Anzeige gebracht. Die Behörden prüfen nun, ob nach dem Vorfall weitere Maßnahmen erforderlich sind.






