23 December 2025, 18:33

Bürgermeister verteilen Bethlehems Friedenslicht auf dem Lünener Weihnachtsmarkt

Ein Weihnachtsbaum auf einer Straße mit Menschen drumherum, flankiert von zwei Fahnenmasten, mit beleuchteten Gebäuden im Hintergrund.

Bürgermeister verteilen Bethlehems Friedenslicht auf dem Lünener Weihnachtsmarkt

Friedenslicht aus Bethlehem erreicht Lünen

Eine Flamme, die in Bethlehem entzündet wurde, ist im Rahmen der jährlichen Tradition des Friedenslichts erneut in Lünen angekommen. Am 22. Dezember übergab Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg das symbolträchtige Licht auf dem Lünener Weihnachtsmarkt. Die Veranstaltung stand im Zeichen von Frieden und Solidarität – die Einnahmen kommen dem Babykrankenhaus in Bethlehem zugute.

Das Friedenslicht, ein langjähriges Symbol der Hoffnung, stammt aus der Geburtsstätte Jesu in Bethlehem. Jedes Jahr wird es als Zeichen der Einheit und Versöhnung durch Europa getragen. In Lünen empfing ein junges palästinensisches Paar, Maria und Joseph, die Flamme. Die beiden leben seit ihrer Flucht vor dem Krieg im Gazastreifen in der Stadt.

Das Paar, das sein zweites Kind erwartet, stand im Mittelpunkt lokaler Medienberichte – als moderne Entsprechung der Weihnachtsgeschichte. Ihr Weg von Bethlehem nach Deutschland verlieh der Veranstaltung eine persönliche Note. Zahlreiche Anwohner nahmen an der Zeremonie teil und zeigten damit ihre Unterstützung für Friedensinitiativen. Bürgermeisterin Förster-Teutenberg dankte den katholischen Gemeinden für die Organisation der Verteilung. Zudem würdigte sie Spender, deren Beiträge dem Babykrankenhaus in Bethlehem zugutekommen werden. Die Einrichtung versorgt Neugeborene und Mütter in der Region mit lebenswichtiger medizinischer Hilfe.

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Die Übertragung des Friedenslichts in Lünen unterstrich das Engagement der Gemeinde für Frieden und humanitäre Hilfe. Die gesammelten Gelder fließen direkt in die medizinische Versorgung in Bethlehem. Durch die Zusammenarbeit der Stadt mit örtlichen Kirchen und Spendern wird die Unterstützung für bedürftige Familien auch künftig gesichert.