Chaos am Gelsenkirchener Hauptbahnhof: Frau greift Bundespolizisten an
Aneta WilmsenChaos am Gelsenkirchener Hauptbahnhof: Frau greift Bundespolizisten an
Großes Chaos am Gelsenkirchener Hauptbahnhof: Frau greift Polizisten an
Eine 38-jährige Kamerunerin hat am 4. Februar am Gelsenkirchener Hauptbahnhof für einen schweren Zwischenfall gesorgt. Die Frau schrie lautstark um sich, griff Beamte an und verweigerte jede Kooperation, woraufhin sie des Geländes verwiesen wurde. Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die in Gelsenkirchen lebende Frau.
Der Vorfall begann, als die Frau am Bahnhof wiederholt lautstark schrie. Bundespolizisten schritten ein und forderten sie auf, damit aufzuhören – doch sie reagierte mit Beleidigungen. Als die Beamten versuchten, die Lage zu beruhigen, wurde sie handgreiflich.
Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug sie einem Polizisten in den Bauch. Der Beamte erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er seinen Dienst vorzeitig beenden musste. Trotz mehrfacher Versuche, die Frau zu beruhigen, fuhr sie fort, die Einsatzkräfte zu beleidigen und zu bedrohen.
Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille – die Frau stand also offenbar nicht unter Alkoholeinfluss. Nach der polizeilichen Bearbeitung wurde sie mit einem Hausverbot belegt und wieder auf freien Fuß gesetzt.
Noch am selben Tag hatte sich in einem Regionalzug bei Gelsenkirchen ein weiterer, aber unabhängiger Vorfall ereignet: Ein Schaffner war bei einem Angriff tödlich verletzt worden. Die Bundespolizei traf innerhalb von zehn Minuten ein und leitete sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Zu beiden Fällen liegen bisher keine weiteren offiziellen Stellungnahmen vor.
Wegen ihres Verhaltens am Hauptbahnhof muss sich die Frau nun einem Ermittlungsverfahren stellen. Der verletzte Polizist hat seinen Dienst vorerst nicht wieder aufgenommen, während die Behörden das Hausverbot durchsetzen. Die Bundespolizei hat zu beiden Vorfällen keine weiteren Details bekannt gegeben.






