11 April 2026, 00:17

Chaos beim Bundesliga-Derby: Pyrotechnik, Festnahmen und 15 Straftaten in Mönchengladbach

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einem Banner mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96".

Chaos beim Bundesliga-Derby: Pyrotechnik, Festnahmen und 15 Straftaten in Mönchengladbach

Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln eskaliert am Samstagabend

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Spiel im Borussia-Park geriet am Samstagabend völlig außer Kontrolle. Wiederholt kam es zu schweren Ausschreitungen, darunter Pyrotechnik-Einsätze, Sachbeschädigungen und mehrere Festnahmen. Die Polizei registrierte 15 Straftaten im Zusammenhang mit der Partie.

Die Probleme begannen bereits vor Anpfiff: Kölner Fans klebten auf einem Regionalexpress (RE8) Kameras ab, um sie unbrauchbar zu machen. Nach der Ankunft in Mönchengladbach wurden ein privat organisierter Fanbus sowie ein Shuttle für die Gästefans beschädigt.

Im Stadion selbst zündeten Anhänger im Gästeblock Feuerwerkskörper und Rauchbomben, was zu einer kurzen Spielunterbrechung führte. Weitere Pyrotechnik wurde in der Nähe des Mönchengladbacher Fan-Hauses sowie entlang der Humboldstraße gezündet. Die Polizei reagierte mit einem Großaufgebot und setzte ein Verbot für Glasflaschen, Dosen und Alkohol im Stadion durch.

Zwei Personen wurden während des Spiels wegen Widerstands gegen Polizeibeamte festgenommen. Ein weiterer Fan wurde in Gewahrsam genommen, nachdem er einen Polizeihelm getroffen hatte. Die Behörden dokumentierten insgesamt 15 Straftaten, darunter Körperverletzung, Diebstahl, Sachbeschädigung und Verstöße gegen die öffentliche Ordnung.

Das Spiel endete mit einem massiven Polizeieinsatz und mehreren laufenden Ermittlungen. Fünfzehn Strafverfahren wurden eingeleitet, darunter wegen Körperverletzung, sexueller Übergriffe und Vandalismus. Die Behörden haben bisher keine weiteren Maßnahmen gegen die Beteiligten angekündigt.

Quelle