Deutsche Buchpreis-Longlist 2025 entfacht hitzige Debatten in der Literaturszene
Evi NergerDeutsche Buchpreis-Longlist 2025 entfacht hitzige Debatten in der Literaturszene
Die Longlist des Deutschen Buchpreises 2025 sorgt im August für Gesprächsstoff in der Literaturszene
Die Longlist des Deutschen Buchpreises 2025 ist in diesem August zu einem der großen Themen in literarischen Kreisen geworden. Während Blogger und Kritiker die 20 nominierten Titel diskutieren, lenken einige herausragende Rezensionen die Aufmerksamkeit auch auf ältere Werke und internationale Klassiker. Die durchschnittliche Länge der longlisteten Bücher liegt bei 256 Seiten – eine Mischung aus Tiefe und Zugänglichkeit für Leserinnen und Leser.
Mehrere Literaturblogs haben sich zur Longlist geäußert, doch keiner hob einen klaren Favoriten aus der Auswahl 2025 hervor. Stattdessen richteten viele den Blick auf vergangene Jahre oder andere Preise. Intellectures gab einen Überblick über die Anwärter, während andere Rezensenten sich Titeln widmeten, die nichts mit dem Preis zu tun haben. Hauke Harder etwa beschrieb Steven Uhlys Death Valley auf Leseschatz als eine Mischung aus Star Wars und Weltliteratur. Stefan Diezmann stellte auf Poesierausch Kaleb Erdmanns Die Schule des Entweichens vor, und Ulrike Sokul besprach auf Leselebenszeichen Franz Fühmanns Neuinterpretation des Nibelungenlieds.
Neben der Longlist kamen auch persönliche Leseempfehlungen zur Sprache. Die Autorin hinter Coffeehouse Lounger hob Der Garten der Engel von David Hewson hervor und nannte Pierre Jarawans Die Frau im Mond eines ihrer Jahreshighlights. Stephanie Sack bot auf Nur Lesen ist schöner eine spoilerfreie Analyse von Die Frau im Mond, während Lena Riess auf ihrem Blog ihre Gedanken zu Virginia Woolfs Mrs. Dalloway teilte.
Weitere bemerkenswerte Beiträge umfassten Fabian Thomas' Besprechung von Dorothee Elmigers Die Holländerinnen in The Daily Frown und Jan Drees' Rezension zu Thomas Melles Haus zur Sonne auf Lesen mit Links. Petra Reichs Begeisterung für Bret Anthony Johnstons Wir verbrennen das Tageslicht überzeugte die Autorin sogar, sich selbst ein Exemplar zuzulegen. Constanze Matthes erkundete in Zeichen & Zeiten Florentine Anders' Der Boulevard – ein vielseitiger Monat literarischer Debatten.
Die August-Longlist des Deutschen Buchpreises hat eine breite Diskussion angestoßen, doch kein einzelner Titel sticht bisher in den Blog-Rezensionen besonders hervor. Die Mischung aus zeitgenössischen Anwärtern, wiederentdeckten Klassikern und internationalen Werken spiegelt die vielfältigen Vorlieben der Literaturkritik wider. Mit 20 Büchern à durchschnittlich 256 Seiten haben Leserinnen und Leser reichlich Auswahl, bis die Shortlist bekannt gegeben wird.






