Dortmunds Führung fordert Kovačs taktische Wende – zurück zu alten Stärken
Klaudia GnatzDortmunds Führung fordert Kovačs taktische Wende – zurück zu alten Stärken
Die Führung von Borussia Dortmund drängt unter Trainer Niko Kovač auf Veränderungen. Der Verein will zurück zu schnellen, offensivstarken Flügelspielern – einem Stil, der dem BVB einst zum Erfolg verhalf. Trotz guter Ergebnisse wachsen die Spannungen wegen taktischer Ausrichtung und Spielerentwicklung.
Seit seinem Amtsantritt hat Kovač 54 Spiele betreut, von denen er 32 gewann und nur 10 verlor. Seine Bilanz bleibt solide: Dortmund steht nach nur einer Ligapleite in dieser Saison an der Bundesliga-Spitze und steht kurz vor dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League.
Doch innerhalb des Vereins hält sich die Kritik. Einige werfen Kovač vor, sein System komme ohne klassische Außenstürmer aus – eine Strategie, die für den BVB früher gut funktionierte. Zudem gibt es Bedenken wegen unbeständiger Leistungen wichtiger Spieler, auch wenn der einzige größere Rückschlag bisher das Ausscheiden im Achtelfinale des DFB-Pokals war.
Die Vereinsführung fordert nun mehr Dominanz in den Spielen mit klaren und überzeugenden Siegen. Gleichzeitig soll der Fokus auf die Nachwuchsförderung verstärkt werden – nach dem bewährten Modell, Talente für lukrative Transfers aufzubauen, wie einst bei Jadon Sancho, Erling Haaland und Jude Bellingham. Dieser Ansatz bleibt zentral für Dortmunds sportliche und wirtschaftliche Strategie.
Trotz einer starken Siegquote steht Kovač unter Druck, seine Taktik anzupassen. Die Zukunft des Vereins hängt davon ab, kurzfristigen Erfolg mit langfristiger Talententwicklung in Einklang zu bringen. Wie er darauf reagiert, könnte die Saison – und darüber hinaus – prägen.






