Dramatische Rettung in Ennepetal: Feuerwehr befreit Eingeschlossenen nach Rohrbruch
Branko TlustekDramatische Rettung in Ennepetal: Feuerwehr befreit Eingeschlossenen nach Rohrbruch
Feuerwehr in Ennepetal rückt zu Wassernotfall in Wohngebäude aus
Am Samstagnachmittag hatten Feuerwehrkräfte in Ennepetal einen Notfall zu bewältigen, nachdem in einem Wohnhaus an der Bergstraße ein Wasserrohrbruch gemeldet worden war. Die Lage spitzte sich schnell zu, als die Einsatzkräfte bei ihrer Ankunft feststellten, dass Wasser aus der Haustür strömte – eine Situation, die ein rasches und umsichtiges Vorgehen erforderte.
Der Notruf ging wegen eines Lecks im Inneren des Gebäudes ein. Als die Feuerwehr eintraf, flutete das Wasser bereits aus dem Eingang heraus. Um weitere Schäden zu verhindern, drangen die Kräfte ohne Gewaltanwendung in das Haus ein und stellten die Hauptwasserleitung ab.
Wegen der instabilen Bausubstanz des Gebäudes galt eine herkömmliche Evakuierung als zu riskant. Feuerwehrchef Jörg Köhler ordnete daher den Einsatz eines Drehleiterfahrzeugs an, um eine im Inneren eingeschlossene Person zu retten. Das Fahrzeug bot die einzige sichere Möglichkeit, die betroffene Person aus dem Haus zu bringen. Die Rettungsmaßnahmen konzentrierten sich auf die Heilenbecker Straße, wo die Drehleiter positioniert wurde. Die Bergung gelang ohne weitere Verletzungen oder einen Einsturz des Gebäudes.
Der Einsatz endete, nachdem die Feuerwehr die Wasserquelle abgesichert und die eingeschlossene Person sicher in Sicherheit gebracht hatte. Die Drehleiter spielte dabei eine entscheidende Rolle, um weitere Gefahren für Bewohner oder Einsatzkräfte zu vermeiden. Die Behörden haben die Ursache des Lecks sowie das Ausmaß der Gebäudeschäden bisher noch nicht bestätigt.






