Duisburger Polizei deckt bei Großrazzia Hunderte Verkehrsverstöße auf
Klaudia GnatzDuisburger Polizei deckt bei Großrazzia Hunderte Verkehrsverstöße auf
Großrazzia der Duisburger Polizei: Vier Tage Verkehrskontrollen mit Hunderten Verstößen
Zwischen dem 18. und 21. Januar 2024 führte die Duisburger Polizei eine großangelegte Verkehrskontrollaktion durch. Die Maßnahme war Teil der landesweiten Verkehrssicherheitskampagne #LIFE und richtete sich gegen Rasen, Ablenkung am Steuer sowie alkoholisierte und unter Drogeneinfluss stehende Fahrende in der gesamten Stadt.
Während der viertägigen Aktion stellten die Beamten 216 Verkehrsverstöße fest und sprachen 121 Verwarnungen aus. Besonders häufig wurde gegen die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer verstoßen: 169 Autofahrende wurden dafür zur Rechenschaft gezogen. Eine 21-jährige Frau wurde auf der Wanheimer Straße erwischt, als sie ihr Handy bediente, um während der Fahrt ein Lied abzuspielen.
Ein schwarzer Mercedes-AMG G63 wurde beschlagnahmt, nachdem sich der 30-jährige Halter geweigert hatte, das Fahrzeug herauszugeben. Der Wagen stand im Zusammenhang mit einem früheren illegalen Markt. Auf der A59 wurde eine 30-jährige Frau angehalten, weil sie TikTok während der Fahrt nutzte – die Polizei musste ihr sogar eine Strecke folgen, bevor sie sie zum Stoppen bringen konnte. Auch Geschwindigkeitsüberschreitungen standen im Fokus: Hier gab es 18 Anzeigen und 46 Verwarnungen. Ein Audi-A7-Fahrer wurde auf der Krefelder Straße mit 94 km/h in einer 50er-Zone gemessen. Unterdessen fiel ein 29-jähriger Autofahrer in der Nähe des Opernplatzes durch einen positiven Marihuana-Test auf und wurde in Gewahrsam genommen. Die Aktion endete mit einer Strafanzeige sowie den Hunderten dokumentierten Verkehrsverstößen.
Insgesamt führte die Duisburger Polizei 337 Verkehrskontrollen durch, darunter Anzeigen, Verwarnungen und eine Strafanzeige. Die Behörden betonten, dass die Durchsetzung der Verkehrssicherheitsgesetze im Rahmen der #LIFE-Initiative weiter Priorität habe. Die Ergebnisse der Aktion fließen in künftige Verkehrsüberwachungsmaßnahmen in der Region ein.






