Duisburgs neuer Blickfang: Der gelbe "Hochfelder Bogen" ist fertig
Aneta WilmsenDuisburgs neuer Blickfang: Der gelbe "Hochfelder Bogen" ist fertig
Ein markantes neues Bauwerk: Der "Hochfelder Bogen" in Duisburg-Hochfeld eröffnet
In Duisburg-Hochfeld ist eine auffällige neue Brücke fertiggestellt worden, die Fußgängern und Radfahrern eine sichere Querung der Heerstraße ermöglicht. Der Hochfelder Bogen, ein 30 Meter langer gelber Stahlbogen, verbindet als verkehrsampelfreie Verbindung das Stadtzentrum mit dem Rhein. Das Projekt dauerte über zwei Jahre und kostete rund 5,4 Millionen Euro.
Der Bau der Stahlbogenbrücke mit Zugband begann vor etwa zweieinhalb Jahren. Der Großteil der 5,4 Millionen Euro – etwa 3,1 Millionen – stammte aus Bundes- und Landesmitteln für Stadtentwicklung. Die Konstruktion schließt eine lang bestehende Lücke im Fuß- und Radwegenetz der Stadt und schafft eine durchgehende Route vom Brückenplatz über den Grünen Ring bis zum RheinPark und Platanenhof.
Bei einer öffentlichen Kampagne konnten Anwohner Namensvorschläge einreichen – insgesamt gingen 70 Ideen ein. Nach einer Abstimmung entschied man sich für Hochfelder Bogen, was später vom Bezirksrat Mitte bestätigt wurde. Oberbürgermeister Sören Link bezeichnete die Brücke als wertvolle Bereicherung für Einwohner und Touristen, insbesondere mit Blick auf die Internationale Gartenausstellung (IGA 2025).
Anders als ältere Querungen kommt die neue Brücke ohne Ampeln aus und ermöglicht so einen flüssigeren Verkehrsfluss. Ihr leuchtend gelbes Design macht sie zudem zu einem weithin sichtbaren Wahrzeichen des Viertels.
Die Brücke ist nun voll nutzbar und verbessert die Anbindung zwischen dem Duisburger Zentrum und dem Rhein. Angesichts der bevorstehenden IGA 2025 rechnen Stadtverantwortliche damit, dass sie eine zentrale Rolle für den Fuß- und Radverkehr spielen wird. Die Fertigstellung des Projekts markiert einen wichtigen Schritt in den Mobilitätsplänen der Stadt.






