07 May 2026, 00:16

Elektro-Baumaschinen: Wie "VoltaVia" Diesel auf der Baustelle ablöst

Luftbild einer Solar-Farm mit Panelen, umgeben von Bäumen und Gras, mit einem Zug auf einer nahen Schiene.

Elektro-Baumaschinen: Wie "VoltaVia" Diesel auf der Baustelle ablöst

Ein neues Projekt erprobt, wie Baustellen von Diesel- auf Elektroantrieb umsteigen können. Die Initiative „VoltaVia“ zielt darauf ab, Emissionen zu reduzieren, indem schwere Baumaschinen elektrifiziert werden. Erste Ergebnisse deuten auf erhebliche Einsparungen sowohl bei CO₂ als auch bei den Betriebskosten hin.

Die zweijährige Zusammenarbeit umfasst das PEM der RWTH Aachen und den Geräteanbieter Zeppelin Rental. Gemeinsam entwickeln sie Elektrifizierungskonzepte für Baustellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihr Ziel ist es, zu beweisen, dass eine großflächige Elektrifizierung machbar und effizient ist.

Auf einer Testfläche von 16 Kilometern Länge könnten elektrische Maschinen die CO₂-Emissionen um bis zu 960 Tonnen senken. Elektrogeräte bieten zudem leiseren Betrieb, einfachere Steuerung und geringere Wartungskosten im Vergleich zu Dieselalternativen. Für viele gängige Dieselfahrzeuge gibt es bereits elektrische Versionen oder diese befinden sich in der Entwicklung.

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Aktuell werden batteriebetriebene Lösungen den Markt kurz- bis mittelfristig dominieren. Langfristig könnte jedoch Wasserstoff eine größere Rolle spielen – vor allem bei schweren Geräten mit hohem Leistungsbedarf. Trotz der Vorteile bleiben zwei zentrale Herausforderungen: die höheren Anschaffungskosten für Elektromaschinen und die fehlende Ladeinfrastruktur auf den Baustellen.

Das „VoltaVia“-Projekt zeigt, dass elektrische Baumaschinen Emissionen reduzieren und gleichzeitig die Effizienz steigern können. Bei Erfolg könnte es mehr Baustellen in der DACH-Region dazu bewegen, auf sauberere Technologien umzusteigen. Eine breitere Einführung hängt jedoch davon ab, zunächst die Hürden bei Kosten und Infrastruktur zu überwinden.

Quelle