Elisabeth-Hartmann-Stiftung startet mit Millionenvermögen für Tierschutz und Kinderhilfe in Münster
Klaudia GnatzElisabeth-Hartmann-Stiftung startet mit Millionenvermögen für Tierschutz und Kinderhilfe in Münster
In Münster wurde nach dem Tod von Elisabeth Hartmann im Dezember 2023 eine neue gemeinnützige Stiftung gegründet. Die nach ihr benannte Elisabeth-Hartmann-Stiftung wurde im Januar 2026 offiziell anerkannt und wird sich für lokale Zwecke einsetzen, darunter Tierheime und Einrichtungen der Kinderhilfe.
Elisabeth Hartmann vermachte ihr gesamtes Vermögen der Stiftung, die damit ihre alleinige Erbin wurde. Der Grevener Anwalt Ulrich Sprakel, ihr Testamentsvollstrecker, begleitete den Prozess der Stiftungsgründung.
Die offizielle Anerkennung erfolgte am 21. Januar 2026, als Regierungspräsident Andreas Bothe die Stiftungsurkunde überreichte. Ulrich Sprakel und Michael Kaiser, Vorstandsmitglied und Leiter der St.-Mauritz-Kinder- und Jugendhilfe, nahmen das Dokument gemeinsam entgegen. Die Elisabeth-Hartmann-Stiftung reiht sich damit ein in die 754 Stiftungen des Regierungsbezirks Münster und ist die 79. im Kreis Steinfurt. Ihre Arbeit kommt direkt acht Organisationen zugute, die sich für Tierschutz und Kinderförderung engagieren.
Mit der formellen Anerkennung beginnt die Stiftung nun, Mittel an die ausgewählten Begünstigten zu verteilen. Das von Elisabeth Hartmann hinterlassene Erbe sichert langfristige Unterstützung für lokale Hilfsprojekte, darunter solche für benachteiligte Kinder und Tiere.






