16 February 2026, 16:43

Essen verwandelt zwei Plätze in klimaresiliente Oasen gegen Hitze und Starkregen

Ein Stadtplatz mit einem zentralen Brunnen, umgeben von Bänken, Topfpflanzen, einem Metallzaun, Straßenlaternen, Menschen, Schildern, Gebäuden mit Fenstern unter einem bewölkten Himmel.

Essen verwandelt zwei Plätze in klimaresiliente Oasen gegen Hitze und Starkregen

Essen wird zwei öffentliche Plätze in klimaresiliente Räume verwandeln. Der Marktplatz Überruhr-Hinsel und der Giebelplatz in Margarethenhöhe erhalten Aufwertungen, um Extremwetter und steigende Temperaturen besser zu bewältigen. Der Stadtrat hat die Pläne sowie die Finanzierung für beide Projekte genehmigt.

Die Neugestaltungen verfolgen drei Hauptziele: die Hitzebelastung verringern, Regenwasser effizienter bewirtschaften und mehr Grünflächen für Anwohner schaffen. Die Planungsbeschlüsse wurden im Januar gefasst, die endgültige Freigabe für Finanzierung und Bau folgte im Februar.

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Auf dem Marktplatz Überruhr-Hinsel entstehen wasserdurchlässige Pflasterflächen, um Überschwemmungen vorzubeugen, sowie begrünte Dächer auf Neubauten, die Regenwasser speichern. Schatten spendende Bäume sollen das Areal kühlen. Zudem werden Regenwassersammelsysteme in Sitzbereiche integriert, während begrünte Fassaden an Gebäuden die Temperaturen senken. Die Kosten belaufen sich auf voraussichtlich 47.000 Euro für die Planung und eine Million Euro für die Bauarbeiten.

Am Giebelplatz verbessern erhöhte Pflanzbeete mit trockenheitsresistenten heimischen Pflanzen die Entwässerung und fördern die Artenvielfalt. So genannte Rigolen – flache, bepflanzte Mulden – filtern und bremsen natürlicherweise das Regenwasser. Solarbetriebene Schattenspender und spezielle kühlende Oberflächenmaterialien verhindern eine Überhitzung des Platzes im Sommer. Für dieses Projekt sind 38.000 Euro für die Planung und 910.000 Euro für die Bauarbeiten veranschlagt.

Die Bauarbeiten an beiden Standorten sollen im Sommer 2026 beginnen.

Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Plätze widerstandsfähiger gegen Klimafolgen zu machen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität für Besucher zu steigern. Neue Grünflächen, verbesserte Entwässerung und hitzemindernde Elemente kommen sowohl ökologischen als auch sozialen Bedürfnissen entgegen. Nach Fertigstellung werden die Projekte das tägliche Leben in diesen Stadtteilen spürbar verbessern.