17 January 2026, 13:50

Euskirchen startet gefördertes Klimaschutzprojekt für kommunale Gebäude bis 2028

Eine Gruppe von Menschen steht vor einem Gebäude mit Säulen und einer Tür, hält ein Transparent mit Text, Fahnen mit Stangen und Ballons und nimmt an einem Klimastreik in Deutschland teil.

Euskirchen startet gefördertes Klimaschutzprojekt für kommunale Gebäude bis 2028

Euskirchen sichert Förderung für neues Energieeinsparprojekt in kommunalen Gebäuden

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Die Stadt Euskirchen hat Mittel für eine neue Initiative zur Energieeinsparung in ihren städtischen Liegenschaften bewilligt bekommen. Das Vorhaben, das im Rahmen eines Bundesklimaprogramms gefördert wird, konzentriert sich auf die Reduzierung von Treibhausgasemissionen durch ein verbessertes Energiemanagement. Die Genehmigung für das auf drei Jahre angelegte Projekt erfolgte Anfang Dezember 2025.

Die Initiative erhält eine Förderung in Höhe von 459.502 Euro aus der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI), einem Bundesprogramm, das seit 2008 läuft. Das Geld deckt 90 Prozent der Kosten für die Einstellung einer Energiebeauftragten oder eines Energiebeauftragten, die oder der Einsparpotenziale in den Gebäuden Euskirchens identifizieren soll. Die verbleibenden Mittel fließen in den Aufbau eines dauerhaften Energiemanagementsystems.

Offiziell bewilligt wurde das Projekt am 2. Dezember 2025 durch die ZUG GmbH, die im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMUV) handelt. Es trägt die Förderkennnummer 67K31682. Weitere Unterstützung kommt vom Ministerium für Klimaschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, das bereits früher lokale Nachhaltigkeitsprojekte gefördert hat. Eine eigene Webseite soll in Kürze online gehen, um Fortschritte und Ziele der Initiative zu dokumentieren. Das System zielt darauf ab, den Energieverbrauch und die Emissionen in Euskirchens öffentlichen Einrichtungen langfristig zu senken.

Die Förderung ermöglicht es Euskirchen, eine Fachkraft einzustellen und ein strukturiertes Vorgehen zur Steigerung der Energieeffizienz umzusetzen. Der Erfolg des Projekts hängt von den Erkenntnissen der Energiebeauftragten sowie vom dauerhaften Betrieb des neuen Systems ab. Über die weitere Entwicklung wird auf der künftigen Projektwebseite berichtet.