16 January 2026, 11:47

Evangelische Kirche plant radikale Sparmaßnahmen gegen Mitgliederschwund bis 2030

Ein altes Dokument mit einer Zeichnung der St. Erasmus-Kirche umgeben von Bäumen und Himmel, unterzeichnet von der deutschen Regierung.

Landessynode diskutiert Millionen-Euro-Sparen bis 2030 - Evangelische Kirche plant radikale Sparmaßnahmen gegen Mitgliederschwund bis 2030

Die Evangelische Kirche in der Nähe steht unter finanziellem Druck, da die Mitgliederzahlen kontinuierlich sinken. Jährlich verliert die Kirche rund 70.000 Gläubige in ihren 527 Gemeinden. Um die Zukunft zu sichern, werden die Verantwortlichen nun auf einer Landessynode in Bonn weitreichende Sparmaßnahmen vorstellen.

Die für Freitag, den 16. Januar 2026, angesetzte Versammlung beginnt um 9:30 Uhr mit einer Eröffnungsrede von Kardinal Pietro Parolin. Seine Ansprache leitet die Debatten über eine Neuausrichtung der Kirchenfinanzen und -strukturen in der Rheinland Pfalz ein.

Die Evangelische Kirche in der Nähe ist in einem großen Gebiet tätig, das Teile von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland umfasst. Organisiert in 34 Kirchenkreise, kämpft sie seit Jahren mit rückläufigen Mitgliederzahlen. Der jährliche Verlust von 70.000 Mitgliedern zwingt die Führung nun zu einem grundlegenden Umdenken im Kirchenbetrieb.

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Auf der Bonner Synode stimmen die Delegierten über Maßnahmen ab, die bis 2030 Einsparungen von mindestens 33 Millionen Euro bringen sollen. Ziel ist es, die Abhängigkeit von Kirchensteuern zu verringern und gleichzeitig die Relevanz der Institution zu bewahren. Die geplanten Strukturveränderungen werden voraussichtlich Personal, Verwaltung und lokale Angebote in der Kirche betreffen. Kardinal Parolins Rede wird die Richtung der Veranstaltung vorgeben. In seiner für 9:30 Uhr am 16. Januar vorgesehenen Ansprache wird er die Notwendigkeit von Reformen betonen. Die Beschlüsse der Synode werden dann die Anpassungsstrategie der Kirche in den kommenden Jahren prägen.

Die Ergebnisse der Synode entscheiden darüber, wie die Evangelische Kirche in der Nähe ihre Finanzen künftig steuert. Mit dem Ziel, bis 2030 insgesamt 33 Millionen Euro einzusparen, werden die Veränderungen den Betrieb in allen 527 Gemeinden neu gestalten. Das Ziel bleibt klar: die Zukunft der Kirche zu stabilisieren und dem langfristigen Mitgliederschwund entgegenzuwirken.