08 February 2026, 00:28

Familie baut Fußballplatz im Garten – jetzt droht der Abriss durch die Behörden

Ein Mann schießt einen Fußball auf einem grünen Feld in einem Stadion, mit zwei Personen in der Nähe und Bannern, Geländern und Stühlen im Hintergrund.

Familie baut Fußballplatz im Garten – jetzt droht der Abriss durch die Behörden

Eine Familie in Telgte errichtet im Garten einen Fußballplatz – und gerät in Konflikt mit der Ausländerbehörde

In Telgte hat sich eine Familie ein eigenes Fußballfeld im Garten errichtet – und damit einen Konflikt mit der örtlichen Verwaltung ausgelöst. Das 16 mal 8 Meter große Spielfeld mit Toren, Netzen und Flutlicht droht nun abgerissen zu werden, nachdem die Behörden es für rechtswidrig erklärt haben. Auch Nachbarn beklagen Lärmbelästigung durch die Spiele.

Robert Salomon und seine Familie hatten das Feld ohne vorherige Baugenehmigung errichtet. Die Anlage umfasst zwei Tore, Netze, werbebeschriftete Banden und eine Beleuchtung – alles im heimischen Garten errichtet. Die Kinder der Familie nutzen den Platz regelmäßig zum Fußballspielen.

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Der Kreis Warendorf hat inzwischen bestätigt, dass das Feld gegen die Bebauungsvorschriften für Wohngebiete verstößt. Die Behörden argumentieren, dass es aus gutem Grund öffentliche Kleinspielfelder an anderen Orten gibt. Der Antrag der Familie Salomon auf eine nachträgliche Genehmigung wird voraussichtlich abgelehnt. Auch die Stadt Telgte stuft das Feld als unzulässig ein, da im Bebauungsplan für das Viertel keine solchen Anlagen vorgesehen sind.

Anwohner haben sich über Lärmstörungen durch die Spiele beschwert. Zwar hat die Familie inzwischen einen verspäteten Bauantrag eingereicht, doch eine Entscheidung könnte noch Wochen auf sich warten lassen. Robert Salomon gibt sich trotzdem hoffnungsvoll: Selbst bei einer Ablehnung müsse das Feld möglicherweise nicht sofort abgerissen werden.

Der Kreis Warendorf wird voraussichtlich den Genehmigungsantrag ablehnen, sodass die Zukunft des Platzes ungewiss bleibt. Ohne Bewilligung könnte die Familie gezwungen werden, die Anlage auf eigene Kosten zurückzubauen. Bis dahin bleibt der Fall in der Schwebe, während die Behörden die Sache prüfen.