Fliesenleger-Nationalmannschaft kämpft in Iserlohn um WM-Tickets für Shanghai
Klaudia GnatzFliesenleger-Nationalmannschaft kämpft in Iserlohn um WM-Tickets für Shanghai
Deutschlands Nationalmannschaft der Fliesenleger bereitet sich auf die Weltmeisterschaften in Shanghai vor
Im September findet in Shanghai die Fliesenleger-Weltmeisterschaft statt, und das deutsche Nationalteam steht in den Startlöchern. Aktuell wird in Iserlohn in einer harten Qualifikationsrunde die beste Mannschaftsaufstellung ermittelt. Zu den vielversprechenden Kandidaten zählt der 21-jährige Luis Brauner aus Münster, der sich gute Chancen auf einen Platz in der deutschen Nationalmannschaft ausrechnet.
Die Qualifikationsveranstaltung in Iserlohn verlangt den Teilnehmern Präzision und handwerkliches Können ab. Innerhalb einer vorgegebenen Zeit müssen sie eine voll funktionsfähige Duschecke inklusive Waschbecken und gefliestem Boden erstellen. Die Aufgabe muss bis Donnerstag abgeschlossen sein – ein enges Zeitfenster, das kaum Fehler zulässt.
Brauner geht mit einer beeindruckenden Erfolgsbilanz in den Wettbewerb. Er ist ehemaliger deutscher Vizemeister, Landesmeister im Fliesenlegen und belegte bei der Europameisterschaft 2025 einen starken fünften Platz. Damit gehört er zu den besten Fliesenlegern des Landes. Marcel Beyer, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, hat hohe Ziele gesteckt: Das klare Ziel ist Gold in Shanghai. Mit erfahrenen Kräften wie Brauner im Rennen sehen die Aussichten für das Team vielversprechend aus.
Für Brauner selbst geht es um mehr als nur Sport. Sollte er nominiert werden, würde er Deutschland auf der Weltbühne vertreten – ein Traum, auf den er jahrelang hingearbeitet hat. Seine Leistung in Iserlohn könnte den entscheidenden Ausschlag für seine Teilnahme geben.
Die Qualifikationsrunde entscheidet, wer das Nationalteam in Shanghai verstärken wird. Brauners bisherige Erfolge und sein technisches Geschick machen ihn zu einem der Favoriten. Die endgültige Auswahl hängt davon ab, wie er und die anderen Bewerber den Druck der Iserlohner Herausforderung meistern.






