Ford in Köln startet mit Massenentlassungen – 3.500 Jobs betroffen
Ab diesem Freitag wird Ford am Standort Köln mit dem Abbau von rund 3.500 Arbeitsplätzen beginnen. Die Maßnahme ist Teil eines beschleunigten Umstrukturierungsplans, der ursprünglich bis 2027 laufen sollte. Die aktuellen Kürzungen betreffen nahezu alle Bereiche der Kölner Werke. In der Fahrzeugmontage entfällt eine gesamte Schicht, sodass die Produktion von zwei auf nur noch eine Schicht reduziert wird. Die Höhe der Abfindungen variiert – langjährige Mitarbeiter erhalten teilweise mehr als 100.000 Euro. Bisher hat jedoch kein anderes Unternehmen Interesse signalisiert, Ersatzarbeitsplätze am Standort zu schaffen. Um die betroffenen Beschäftigten zu unterstützen, veranstaltet Ford Jobmessen, die den Arbeitnehmern den Einstieg in andere Branchen erleichtern sollen. Der Zeitplan für die Umstrukturierung wurde vorgezogen: Die Entlassungen beginnen nun bereits 2023 statt wie ursprünglich geplant bis Ende 2027. Durch die Umstrukturierung stehen 3.500 Kölner Mitarbeiter vor der Entlassung, wobei die Abfindungen von der Betriebszugehörigkeit abhängen. Die Jobmessen von Ford könnten einigen den Übergang in neue Tätigkeitsfelder ermöglichen, doch direkte Ersatzarbeitsplätze in den Kölner Werken gibt es nicht. Die ersten freiwilligen Austritte im Rahmen des Programms starten an diesem Freitag.






