17 January 2026, 20:57

Friedrich Merz mahnt zur Widerstandskraft – und erhält ungewöhnliche Bäcker-Ehrung

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Karte von Deutschland mit ihren Provinzen und Städten, begleitet von beschreibendem Text.

Merz sieht Deutschland in tiefgreifendem Umbruch - Friedrich Merz mahnt zur Widerstandskraft – und erhält ungewöhnliche Bäcker-Ehrung

Bundeskanzler Friedrich Merz hat Deutschland vor eine "tiefgreifende Umbruchphase" mit großen Herausforderungen gestellt gesehen. In einer Rede in Dortmund räumte er Belastungen auf dem Arbeitsmarkt, im Sozialsystem und in der Außenpolitik ein. Gleichzeitig warnte er vor übertriebenem Pessimismus und verwies auf die deutsche Geschichte, Krisen erfolgreich zu meistern.

Am 17. Januar 2026 erhielt Merz den Großen Stutenkerl – eine 1,2 Meter hohe und zehn Kilogramm schwere Auszeichnung – vom Verband des Westdeutschen Bäckerhandwerks. Die Gilde würdigte damit sein Engagement für das Bäckerhandwerk und das traditionelle Handwerk insgesamt. Auch Hans-Joachim Watzke, Präsident von Borussia Dortmund, lobte während der Veranstaltung Merz’ Verständnis für handwerkliche Berufe.

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Merz betonte in seiner Rede, dass die Einwanderungsgeschichte des Ruhrgebiets eine wichtige Stärke der Region sei. Frühere Zuwanderungswellen hätten maßgeblich zu ihrem Erfolg beigetragen, so der Kanzler. Zwar nannte er aktuelle Probleme wie Fachkräftemangel, die Belastung der Sozialsysteme und die Anforderungen an die Verteidigungspolitik – doch er rief zu Optimismus auf. Deutschland habe in der Vergangenheit stets Lösungen gefunden und sich weiterentwickelt.

Die Preisverleihung in Dortmund lenkte den Fokus auf Merz’ Vision für die Zukunft Deutschlands. Seine Äußerungen verbanden Warnungen vor wirtschaftlichen und sozialen Spannungen mit einem Appell an die Widerstandsfähigkeit des Landes. Durch seine Wertschätzung von Einwanderung und handwerklichen Berufen bereicherte der Kanzler zudem die Debatte darüber, wie Deutschland die gegenwärtige Transformation bewältigen kann.