23 December 2025, 12:35

Gelb-Rote Karte: Köln muss ohne van den Berg ins Winterpause-Ende

Ein Baseballfeld mit drei Spielern auf rotem Boden, Bäumen, Zaun, Wand, einem Banner mit Text und anderen Gegenständen im Hintergrund.

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Die defensiven Probleme des 1. FC Köln haben sich verschärft, nachdem Rav van den Berg für zwei Spiele gesperrt wurde. Der niederländische Verteidiger sah im Samstagsspiel gegen Union Berlin (0:1) nach einem Handspiel die Rote Karte. Seine Abwesenheit wird sich nun über die letzten beiden Partien der Kölner vor der Winterpause erstrecken.

Die Rote Karte fiel spät in der Niederlage im Stadion An der Alten Försterei. Van den Bergs Platzverweis führte zu einer automatischen Prüfung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB), der die Sperre bestätigte. Er wird das Auswärtsspiel bei Heidenheim am 10. Januar sowie das Heimspiel gegen den FC Bayern München drei Tage später verpassen.

Seine Sperre verschärft die ohnehin angespannte Personalsituation in der Kölner Abwehr. Die Innenverteidiger Timo Hübers und Luca Kilian fallen weiterhin verletzungsbedingt aus, was Trainer Timo Schultz kaum Alternativen lässt. Jan-Ole Wennberg oder Dominique Heintz gelten als wahrscheinlichste Ersatzkandidaten, doch keiner der beiden bietet eine langfristige Lösung. Joel Schmied, der sich von einem Oberschenkelproblem erholt, wird frühestens 2026 zurückerwartet – und selbst dann ist seine Spielpraxis fraglich. Die personelle Tiefe in der Defensive ist auf ein Minimum geschrumpft. Neben Heintz und van den Berg steht mit dem Jungprofi Sebulonsen nur ein weiterer anerkannter Innenverteidiger zur Verfügung. Schmieds langwierige Ausfallzeit und mangelnde Fitness schränken Schultz’ Optionen weiter ein, während das Team in kurzer Folge auf zwei starke Gegner trifft.

Van den Bergs Sperre hinterlässt den 1. FC Köln mit einer ausgedünnten Abwehr für die letzten beiden Saisonspiele des Jahres. Ohne Hübers, Kilian oder den gesperrten Niederländer muss die Mannschaft auf unerfahrene oder nicht in Bestform befindliche Alternativen zurückgreifen. Die Januar-Duelle gegen Heidenheim und Bayern wirken damit noch bedrohlicher für eine Elf, die ohnehin schon um den Aufstieg in der Tabelle kämpft.

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