Gerhard Strubers rätselhafter Abschied vom 1. FC Köln und sein Neuanfang in England
Klaudia GnatzGerhard Strubers rätselhafter Abschied vom 1. FC Köln und sein Neuanfang in England
Gerhard Struber verließ den 1. FC Köln Anfang Mai
Struber hatte den Verein weniger als eine vollständige Saison geleitet, als der Klub sich zu einer Trennung entschied. Der österreichische Trainer räumte später ein, dass Entlassungen zum Job eines Cheftrainers gehören, weigerte sich jedoch, auf Einzelheiten einzugehen. Er bezeichnete seinen Abschied als eine Lernerfahrung, vermied es aber, die genauen Umstände zu erläutern.
Unter dem Interimstrainer Friedhelm Funkel fand Köln schnell zurück in die Erfolgsspur. Siege gegen den 1. FC Nürnberg (2:1) und den 1. FC Kaiserslautern (4:0) sicherten dem Team die Rückkehr in die Bundesliga. Struber hingegen wechselte im Sommer als Trainer zu Bristol City in die englische Championship.
Auf Fragen zu seiner Zeit in Köln bestand er darauf, keine Bitterkeit zu empfinden. Stattdessen sprach er von persönlicher Weiterentwicklung und den Realitäten des Fußballgeschäfts. Der Verein hingegen gab nie öffentlich die genauen Gründe für seine Entlassung bekannt.
Kölns Aufstieg gelang kurz nach Strubers Abgang, als Funkel die Mannschaft durch die entscheidenden Spiele führte. Struber übernahm unterdessen das Amt bei Bristol City und ließ seine kurze Phase in Deutschland hinter sich. Die Episode bleibt von unbeantworteten Fragen geprägt – keine der beiden Seiten hat jemals eine vollständige Erklärung für die Trennung geliefert.






