Grafschafter Karneval feiert mit Prinzenswiegen und Nelkensamstagszug
Aneta WilmsenGrafschafter Karneval feiert mit Prinzenswiegen und Nelkensamstagszug
Der Grafschafter Karneval ist in vollem Gange – die traditionelle Prinzensitzung mit dem "Wiegen" und der Nelkensamstagszug stehen im Mittelpunkt. In diesem Jahr fanden die Feierlichkeiten unter anderem mit dem symbolischen Wiegen im Autohaus Minrath und einem Umzug mit Start an der Glückauf-Halle statt. Die Veranstalter haben strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen, darunter Straßensperren und ein Verbot von Glasbehältern.
Beim Prinzenswiegen im Autohaus Minrath, einem festen Bestandteil des Grafschafter Karnevals, stellten sich in diesem Jahr Prinz Basti I., Prinz Steffen I. und die Kinderprinzessin Samantha I. auf die Waage des DEKRA. Gemeinsam – inklusive Orden und Medaillen – brachten sie es auf stolze 320 Kilogramm Kamelle, die später als Süßigkeiten ins Publikum geworfen werden.
Der Nelkensamstagszug beginnt um 13:11 Uhr auf der Kirchstraße, wo sich die Wagen zuvor an der Glückauf-Halle formieren. Die Kamelle für den diesjährigen Umzug wurden von DEKRA gespendet und sorgen für zusätzliche Festtagsstimmung. Die Teilnehmer geben in der Regel zwischen 200 und 300 Euro für Wurfmaterial aus, sodass die Zuschauer reichlich mit Süßigkeiten versorgt werden.
Die Sicherheit hat oberste Priorität: Rund 50 Straßensperren werden entlang der Route eingerichtet, zusätzlich kommen acht weitere Absperrungen an der Wilhelm-Schröder-Straße zum Einsatz, um die Menschenmengen zu steuern. Der Zug endet an der Kreuzung Trotzburg, wo die Wilhelm-Schröder-Straße auf die Rheinberger Straße trifft. Die Veranstalter weisen zudem darauf hin, dass aus Sicherheitsgründen Glasbehälter verboten sind.
Die Gesamtkosten für die Durchführung der Veranstaltungen belaufen sich auf geschätzte 120.000 Euro.
Die Prinzensitzung mit dem Wiegen und der Nelkensamstagszug sind Höhepunkte des diesjährigen Grafschafter Karnevals. Mit strengen Sicherheitsmaßnahmen und großzügigen Spenden soll alles reibungslos über die Bühne gehen. Der Umzug endet an der Trotzburg-Kreuzung, wo die Besucher die letzten Kamelle einfangen können.






