31 December 2025, 04:28

Grefraths Rad-Revolution: 71.828 Kilometer fürs Klima und gegen das Auto

Eine Gruppe von Menschen, die mit dem Rad fahren und den Himmel im Hintergrund haben.

Grefraths Rad-Revolution: 71.828 Kilometer fürs Klima und gegen das Auto

Dreiwöchige Fahrradkampagne in Grefrath: Bürger steigen vom Auto aufs Rad um

Eine dreiwöchige Fahrradaktion in Grefrath hat Bewohner erfolgreich dazu motiviert, Autofahrten durch Radtouren zu ersetzen. Die Teilnehmer dokumentierten tausende Fahrten und machten das Radfahren zu einem zentralen Bestandteil des alltäglichen Verkehrs in der Region. Die Veranstaltung feierte zudem Rekordstrecken und eine deutliche Steigerung der Beteiligung im Vergleich zum Vorjahr.

An der Kampagne beteiligten sich 392 Radfahrer in 26 Teams, die gemeinsam 71.828 Kilometer zurücklegten. Durch ihren Einsatz konnten etwa 12 Tonnen CO₂-Emissionen eingespart werden – ein deutlicher Beleg für den ökologischen Nutzen, wenn das Fahrrad dem Auto vorgezogen wird.

Zu den herausragenden Leistungen zählte Theresia Huber vom Open Team Grefrath, die mit 1.520 Kilometern die Einzelwertung anführte und damit bereits zum wiederholten Mal den ersten Platz sicherte. Das Team „Anwa“ dominierte hingegen die Kategorie meiste Team-Kilometer mit einem Durchschnitt von 1.888,9 Kilometern pro Fahrer. Den Titel für die meisten Team-Kilometer insgesamt holte sich das Trommlercorps Einigkeit Vinkrath mit einer Gesamtleistung von 4.588 Kilometern.

Beim Abschlussfest stand die Verbesserung der Radinfrastruktur im Mittelpunkt. Laura Bürkert, Wirtschaftsförderin der Gemeinde Grefrath, betonte die laufenden Bemühungen, Hindernisse auf Radwegen zu beseitigen. Die Teilnehmer tauschten sich zudem über Ideen aus, wie Strecken künftig sicherer und besser zugänglich gestaltet werden können.

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Mit 4.523 dokumentierten Fahrradfahrten unterstrich die Aktion, dass das Rad in Grefrath längst zu einer wichtigen Verkehrsoption geworden ist. Dank höherer Beteiligung als 2024 und messbaren Einsparungen bei den Emissionen setzt die Kampagne Maßstäbe für künftige Projekte. Die Organisatoren wollen diesen Schwung nutzen, um das Radwegenetz auszubauen und die Sicherheit weiter zu erhöhen.