18 February 2026, 14:35

Gütersloh schaltet Straßenlaternen ab 19. Februar durchgehend ein – trotz Kritik an Kosten und Umwelt

Eine nächtliche Straßenansicht mit Straßenlaternen, die die Straße, Gehwege, Geländer, Bäume, Gebäude und andere Gegenstände beleuchten.

Gütersloh schaltet Straßenlaternen ab 19. Februar durchgehend ein – trotz Kritik an Kosten und Umwelt

Gütersloh lässt Straßenlaternen ab 19. Februar durchgehend brennen

Die Stadt Gütersloh wird ab dem 19. Februar ihre Straßenbeleuchtung die gesamte Nacht über eingeschaltet lassen. Diese Entscheidung fiel nach einer knappen Abstimmung im Stadtrat am 6. Februar, bei der 26 Mitglieder dafür und 24 dagegen stimmten. Der Beschluss hat eine Debatte über Kosten, Sicherheit und Umweltauswirkungen ausgelöst.

Bisher wurden die Laternen in Gütersloh nachts abgeschaltet: Unter der Woche von Mitternacht bis 4 Uhr, am Wochenende von 3 bis 5 Uhr. Die neue Regelung kehrt dies um und sorgt für eine durchgehende Beleuchtung.

Die Änderung wurde von CDU, FDP und AfD unterstützt. Gegner aus den Reihen von SPD, Grünen und Linken argumentierten, sie verschlechtere die Luftqualität, schade Insekten und verschwende städtische Mittel. Die ganztägige Beleuchtung wird die jährlichen Ausgaben um 35.000 Euro erhöhen und zusätzlich 300 Tonnen CO₂ pro Jahr freisetzen.

Die Reaktionen der Bürger sind gespalten: Einige begrüßen die bessere Ausleuchtung aus Sicherheitsgründen, andere kritisieren die Lichtverschmutzung und hinterfragen die finanzielle Entscheidung. Auch in sozialen Medien zeigt sich diese Polarisierung.

Die neue Regelung tritt am 19. Februar in Kraft, nachdem der Stadtrat am 6. Februar darüber abgestimmt hatte. Sie führt zu höheren jährlichen Kosten und Emissionen, während die öffentliche Meinung weiterhin geteilt bleibt. Die Stadt hat den Beschluss nicht mit übergeordneten Nachhaltigkeitsplänen verknüpft.

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