Hamm erhöht 2026 Gebühren und Steuern – doch die Belastung bleibt moderat
Aneta WilmsenHamm erhöht 2026 Gebühren und Steuern – doch die Belastung bleibt moderat
Haushalte in Hamm müssen ab 2026 mit leichten Erhöhungen bei Gebühren und Steuern rechnen. Trotz steigender Kosten in vielen Bereichen bleiben die Anpassungen im Vergleich zur allgemeinen Inflationsentwicklung moderat. Für einen typischen Vier-Personen-Haushalt wird sich die jährliche Belastung voraussichtlich um etwa 81 Euro erhöhen.
Die deutlichste Veränderung betrifft die Grundsteuer. Bei Wohnimmobilien steigt der Hebesatz für die Grundsteuer B von 669 auf 678 Prozent. Für gewerbliche Immobilien sieht die Anpassung ähnlich aus: Hier erhöht sich der Satz von 1.338 auf 1.356 Prozent.
Die Abwassergebühren werden im kommenden Jahr um etwa zehn Prozent steigen. Auch die Müllentsorgung wird teurer – hier ist eine Erhöhung um 6,85 Prozent geplant. Dagegen bleiben die Kosten für Straßenreinigung und Grünabfallsammlung unverändert, und die Marktgebühren für Wochenhändler bleiben stabil.
Bei Bestattungsdienstleistungen gibt es unterschiedliche Anpassungen: Die Gebühren für Einäscherungen steigen um etwa sechs bis sieben Prozent, während die Kosten für traditionelle Erdbestattungen um rund 1,7 Prozent zunehmen.
Trotz dieser Änderungen bleibt Hamm eine der günstigeren Kommunen in der Region. Die Gesamtbelastung für die Bürger liegt deutlich unter der allgemeinen Preisentwicklung. Welche Finanzverantwortliche die Anpassungen konkret steuert, wurde seitens der Verwaltung nicht genannt.






