Hamm-Uentrop startet Pilotprojekt für nachhaltige Pendlerwege bis 2027
Branko TlustekHamm-Uentrop startet Pilotprojekt für nachhaltige Pendlerwege bis 2027
In Uentrop, einem Stadtteil von Hamm, ist ein neues Pilotprojekt namens ways2work gestartet, das die Art und Weise, wie Beschäftigte zur Arbeit kommen, grundlegend verändern soll. Die Initiative konzentriert sich auf die Verbesserung der Mobilität in dem stark frequentierten Industriegebiet, in dem über 1.000 Arbeitsplätze täglich für hohen Verkehrsaufkommen sorgen. Stadtverantwortliche und lokale Partner arbeiten gemeinsam daran, bis 2027 die Pendlerwege effizienter und nachhaltiger zu gestalten.
Uentrop wurde als einer der Modellstandorte im Rahmen des Wettbewerbs ways2work des Landes Nordrhein-Westfalen ausgewählt. An dem Projekt beteiligen sich die Stadt Hamm, die IMPULS – Wirtschaftsförderung Hamm GmbH sowie weitere zentrale Akteure, darunter die B.A.U.M. Consult, die die Koordination übernimmt. Bereits jetzt haben sich mehrere Unternehmen aus dem Industriegebiet angeschlossen, sodass bis zu 1.000 Beschäftigte von den geplanten Maßnahmen profitieren könnten.
Ziel ist es, ein langfristiges Netzwerk von Betrieben aufzubauen, das die Attraktivität Uentrops als Wirtschaftsstandort stärkt. Geplant sind unter anderem bessere Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr, attraktive Alternativen zum Individualverkehr sowie digitale Mobilitätslösungen. Zudem sollen neue Dienstleistungen und Infrastrukturprojekte erprobt werden, um Staus zu verringern und Fahrzeiten zu verkürzen. Hamms Oberbürgermeister Marc Herter betonte die Bedeutung des Projekts für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt. Bis Ende 2027 soll die Initiative das Industriegebiet Hamm-Uentrop zukunftsfest machen und sicherstellen, dass es für Arbeitnehmer wettbewerbsfähig und gut erreichbar bleibt.
Das ways2work-Projekt läuft bis 2027, wobei in den kommenden Jahren konkrete Lösungen umgesetzt werden sollen. Verbesserte Verkehrsangebote und weniger Staus könnten Uentrop zu einem effizienteren und attraktiveren Arbeitsort machen. Der Erfolg des Pilotprojekts könnte zudem ähnliche Vorhaben in der gesamten Region beeinflussen.






