Heidi Klum und Pharrell Williams revolutionieren Schönheitsideale auf der Fashion Week
Branko TlustekHeidi Klum möchte auch Männer mit Glatze in der Werbung sehen - Heidi Klum und Pharrell Williams revolutionieren Schönheitsideale auf der Fashion Week
Auf der Paris Fashion Week im Januar 2026 zeigte sich ein Wandel bei den Männermodels
Der Designer Pharrell Williams sorgte mit seiner Louis-Vuitton-Show für Aufsehen, indem er Männer mit zurückweichendem Haaransatz präsentierte. Gleichzeitig nutzte Heidi Klum ihre Plattform, um für mehr Vielfalt auf dem Laufsteg zu werben – sowohl in Sachen Alter als auch Körperbau.
Gleichzeitig wurde Klum bei der Glamour-Verleihung "Frauen des Jahres" in Berlin als "Global Icon" geehrt. Die Gala würdigte auch aufstrebende Talente wie die Sängerin Leony und die Schauspielerin Madelyn Cline.
Am 20. Januar 2026 brach Pharrell Williams mit seiner Louis-Vuitton-Herbst/Winter-Kollektion 2026 für Männer bewusst mit Konventionen. Die Show zeigte männliche Models mit Geheimratsecken – ein seltenes Bild in der Hochmode. Klum lobte diesen Schritt später als wichtigen Impuls für realistischere Darstellungen von Männern in Werbung und Mode.
Nur wenige Tage später lief Klum selbst für die Luxusmarke Vivienne Westwood über den Laufsteg. Sie bezeichnete das Erlebnis als "wirklich cool" – besonders in ihrem Alter. Das Supermodel setzt sich seit Langem für ältere Models und mehr Körperdiversität ein, darunter auch mehr Kurven auf dem Catwalk.
Zurück in Berlin erhielt Klum bei der Glamour-Gala "Frauen des Jahres" den "Global Icon"-Preis. Ihre Tochter Leni hielt eine berührende Laudatio zu ihren Ehren. Weitere Preisträgerinnen des Abends: Die Rapperin Badmómzjay wurde als "Gamechanger" ausgezeichnet, die US-Schauspielerin Madelyn Cline als "Next Gen Icon" und die Sängerin Leony als "Musikerin des Jahres"*.
Klums jüngste Auftritte unterstreichen ihre Doppelfunktion als Modebotschafterin und Branchenveteranin. Die Einbindung älterer Models und vielfältigerer Männertypen deutet auf einen schrittweisen Wandel der Schönheitsideale hin. Die Glamour-Preise hingegen ehrten Frauen, die in Musik, Film und Aktivismus Maßstäbe setzen.






