Historischer Streit um Schabowski-Zettel erreicht das OVG Münster
Klaudia Gnatz"Sofort, ohne Verzögerung": Streit um Schabowski-Vermerk vor OVG - Historischer Streit um Schabowski-Zettel erreicht das OVG Münster
Sofort, ohne Verzögerung: Streit um Schabowski-Zettel vor dem OVG
Ein juristischer Streit um den historischen Schabowski-Zettel, der mit dem Fall der Berliner Mauer verbunden ist, landet nun vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob das Haus der Geschichte in Bonn die Identität der Verkäufer des Dokuments offenlegen muss, das für 25.000 Euro erworben wurde.
Der Schabowski-Zettel, ein Schlüsseldokument der Cold-War-Ära, ging für den genannten Betrag in den Besitz des Museums über. Während der Verhandlungen hatte das Haus der Geschichte dem Verkäufer Anonymität zugesichert. Als ein Journalist später Auskunft über die ursprünglichen und weiteren Verkäufer verlangte, verweigerte das Museum die Herausgabe der Informationen.
Die Zulassung der Berufung durch das Gericht bedeutet, dass der Rechtsstreit weitergeht. Sollte der Journalist Recht bekommen, werden die Namen der Verkäufer öffentlich bekannt. Behält das Museum jedoch recht, bleibt die zugesicherte Anonymität bestehen.






