31 December 2025, 04:28

„Hoffnung im Dunkeln“: Wie afghanische Frauen unter den Taliban mit Kunst widerstehen

Eine Frau ist in der Mitte des Bildes dargestellt, mit Text oben.

„Hoffnung im Dunkeln“: Wie afghanische Frauen unter den Taliban mit Kunst widerstehen

„Hoffnung im Dunkeln“: Eine kraftvolle Ausstellung gibt afghanischen Frauen unter Taliban-Herrschaft eine Stimme Am 26. November 2025 eröffnete im Bergisch Gladbacher Volkshochschulzentrum die beeindruckende Ausstellung „Hoffnung im Dunkeln“. Gezeigt werden tiefgründige, persönliche Kunstwerke afghanischer Frauen, die unter der Herrschaft der Taliban leben. Ihre Werke spiegeln Emotionen, Kämpfe und den dringenden Wunsch nach Veränderung in einem Land wider, in dem die Rechte von Frauen massiv eingeschränkt werden.

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Zur Eröffnung sprachen prominente Fürsprecherinnen. Lailoma Nemani, ehemalige stellvertretende Direktorin des afghanischen Frauenministeriums, hielt die Hauptrede. Sie rief das Publikum auf, die Stimmen afghanischer Frauen zu verstärken, solidarischer zu handeln und sich gegen Versuche zu stellen, ihre Identität auszulöschen.

Auch S.A., eine Frauenrechtsaktivistin und Mitbegründerin des Projekts, kam zu Wort. Sie schilderte erschütternde Einblicke in den Alltag von Mädchen und Frauen in Afghanistan. Die ausgestellten Werke – von Gemälden bis zu schriftlichen Zeugnissen – bieten ungeschönte, authentische Perspektiven auf das Leben unter den Taliban.

Die Ausstellung ist noch bis zum 16. Januar 2026 zu sehen. Das Zentrum in der Buchmühlenstraße 12 hat montags bis freitags von 8:00 bis 21:00 Uhr geöffnet (an Feiertagen geschlossen).

„Hoffnung im Dunkeln“ bietet afghanischen Frauen eine seltene Plattform, um sich frei auszudrücken. Fast zwei Monate lang bleiben ihre Werke der Öffentlichkeit zugänglich. Die Veranstalter hoffen, dass die Schau das Bewusstsein für die Situation der Frauen in Afghanistan schärft und internationale Unterstützung mobilisiert.