Ingolstadt plant klimaneutralen Gewerbepark mit Solarenergie und Bürgerbeteiligung
Branko TlustekIngolstadt plant klimaneutralen Gewerbepark mit Solarenergie und Bürgerbeteiligung
Großer Vorstoß für einen klimaneutralen Gewerbepark in Ingolstadt nimmt Gestalt an
Lokale Entscheidungsträger, darunter die Stadt Ingolstadt, die IHK, die Stadtwerke Ingolstadt sowie der Ingolstadt Business Association (UKK), haben sich zusammengeschlossen, um das Projekt voranzutreiben. Bei einem jüngsten Netzwerktreffen stand die Reduzierung von Emissionen und der Ausbau erneuerbarer Energien in der Region im Mittelpunkt.
Rund 40 Unternehmensvertreter nahmen an der Veranstaltung teil, bei der konkrete Maßnahmen zur Dekarbonisierung industrieller Prozesse erörtert wurden. Themen waren unter anderem Brandschutz für Solaranlagen, Versicherungslösungen für Photovoltaik(PV)-Systeme sowie die Aufrechterhaltung der Netzstabilität. Die Aloys Müller GmbH berichtete zudem von ihren Erfahrungen bei der Senkung von CO₂-Emissionen und dem Übergang zu klimaneutralen Betriebsabläufen.
Im Zentrum der Strategie für die Klimaneutralität steht der Ausbau der Photovoltaik. Die Stadtwerke Ingolstadt, ein zentraler Partner des Vorhabens, unterstützen aktiv die Entwicklung des Gewerbeparks. Bereits Anfang 2024 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um zu prüfen, wie das Industriegebiet "Industriering Ost / Am Selder" treibhausgasneutral werden kann. Die Stadt Ingolstadt hat ihr Engagement unterstrichen, indem sie einen kommunalen Wärmeplan finalisiert hat, der ab 2026 umgesetzt werden soll. Zudem wurde die Initiative "Bürgerenergie Ingolstadt" ins Leben gerufen, die die lokalen Bestrebungen für nachhaltige Energielösungen weiter vorantreibt.
Das Projekt gewinnt zunehmend an Fahrt, und die Weichen für eine klimaneutrale Zukunft des Gewerbeparks sind gestellt. Unternehmen in Ingolstadt erhalten praktische Hilfestellung bei der Nutzung von Solarenergie, während der städtische Wärmeplan und bürgergetragene Energieprojekte zusätzliche Unterstützung bieten. In den nächsten Phasen geht es darum, die Pläne in die Tat umzusetzen.






