Ingolstadt startet Zukunftsprojekt: Alt-Ingolstadt bekommt neues Entwicklungskonzept
Klaudia GnatzIngolstadt startet Zukunftsprojekt: Alt-Ingolstadt bekommt neues Entwicklungskonzept
Die Stadt Ingolstadt hat einen bedeutenden Schritt in der Neugestaltung der Zukunft von Alt-Ingolstadt gemacht. Die Verantwortlichen haben alle erforderlichen Unterlagen für das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) fristgerecht fertiggestellt und eingereicht. Damit rückt die Sicherung von Fördermitteln für die ehrgeizigen Transformationsprojekte in greifbare Nähe.
Das ISEK-Projekt Alt-Ingolstadt startete mit einem detaillierten Planungsprozess unter Leitung der Stadt und mit Unterstützung der Beratungsfirmen postwelters+partner mbB und CIMA Beratung + Management GmbH. Ziel war es, eine Roadmap für die Entwicklung des Stadtteils zu erarbeiten, die Bereiche wie Einzelhandel, Wohnen, Klima, Verkehr und Stadtplanung umfasst.
Um Anregungen und Feedback zu sammeln, organisierte die Stadt zahlreiche Beteiligungsformate. Dazu zählten eine Ideenmesse, geführte Quartiersspaziergänge, Straßenumfragen und Jugendworkshops. Zwei Online-Konsultationsphasen sowie eine Denkwerkstatt boten Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteur:innen zusätzlich die Möglichkeit, ihre Perspektiven einzubringen.
Nach monatelanger fachlicher Analyse und öffentlicher Rückmeldung wurde der finale Maßnahmenplan verabschiedet. Am 2. September 2025 nahm der Stadtrat das ISEK einstimmig an und ebnete damit den Weg für die Umsetzung in den kommenden zehn Jahren. Der abgeschlossene Bericht inklusive Masterplan liegt nun für einen Monat zur öffentlichen Einsicht auf der Projektwebsite Zukunft Alt-Ingolstadt aus.
Bürgermeister Dirk Breuer dankte allen Beteiligten für ihr Engagement und betonte die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit für die Zukunft des Stadtteils. Mit der Einreichung des ISEK kann die Stadt nun Förderanträge bei der Bezirksregierung Köln stellen.
Die fertige ISEK-Vorlage markiert den Startschuss für die langfristige Entwicklung von Alt-Ingolstadt. Mit politischer Rückendeckung und breiter Bürgerbeteiligung gesichert, kann die Stadt nun die notwendigen Mittel einwerben, um die Pläne in die Tat umzusetzen. In der nächsten Phase steht die Umsetzung der vorgeschlagenen Initiativen im Mittelpunkt – über das kommende Jahrzehnt hinweg.






