07 February 2026, 02:16

K 11 in Kempen wird für Monate zur Großbaustelle – was Autofahrer jetzt wissen müssen

Eine leere Straße mit zahlreichen geparkten Fahrrädern, umgeben von mehreren Gebäuden, mit einem prominenten Gebäude im Vordergrund.

K 11 in Kempen wird für Monate zur Großbaustelle – was Autofahrer jetzt wissen müssen

Großbaustelle an der K 11 in Kempen – zwischen der B 509 und der Krefelder Stadtgrenze

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Die umfangreichen Bauarbeiten an der Kreisstraße K 11 in Kempen begannen im September 2025. Das rund 2,1 Millionen Euro teure Projekt soll etwa 32 Wochen dauern und voraussichtlich im Frühjahr 2026 abgeschlossen werden – vorbehaltlich der Wetterbedingungen. Mit der Umsetzung der Maßnahmen wurde das heimische Unternehmen Frauenrath aus Heinsberg beauftragt.

Die Straße war in den vergangenen Jahren wiederholt gesperrt. Zwischen 2020 und 2024 kam es zu vollständigen oder teilweisen Schließungen von insgesamt etwa 18 Monaten, darunter eine zwölfmonatige Vollsperrung in den Jahren 2021–2022 sowie weitere Einschränkungen 2023. Nun umfasst das aktuelle Vorhaben die Erneuerung der Fahrbahndecke, die Behebung von Setzungsschäden, die Verlegung von Leitungen für einen Neubau der Bundesagentur für Arbeit sowie die teilweise Sanierung des Radwegs.

Ab dem 9. Februar gilt eine Einbahnstraßenregelung: Der Verkehr in Richtung Osten kann ungehindert fließen, während Autofahrer in westlicher Richtung auf Ausweichrouten ausweichen müssen. In der siebten Kalenderwoche sollen die letzten Asphalt-, Bankett- und Markierungsarbeiten abgeschlossen werden, sodass die Straße vorläufig wieder freigegeben werden kann.

Phase 3B startet voraussichtlich Mitte März 2026. Dann endet die Einbahnregelung, und der Verkehr wird zweispurig über eine Ampelanlage geregelt. Während der Bauabschnitte 3A und 3C müssen Radfahrer und Fußgänger aufgrund von Vollsperrungen ausgewiesene Umleitungen nutzen. Über den Fortschritt der Arbeiten informieren wöchentliche Baubesprechungen vor Ort, die jeden Dienstag um 10 Uhr stattfinden.

Die Kosten für die Radwegsanierung werden zu 95 Prozent durch Landeszuschüsse gedeckt, was die finanzielle Belastung für die Kommune verringert.

Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit und Infrastruktur entlang der K 11. Nach Abschluss der Arbeiten werden die Nutzer eine erneuerte Radwegführung, eine glattere Fahrbahnoberfläche und verlegte Versorgungsleitungen vorfinden. Der genaue Fertigstellungstermin bleibt jedoch wetterabhängig.