12 February 2026, 16:32

K 2025 in Düsseldorf testet erfolgreiches Mehrweg-Bechersystem gegen Müllberge

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Stoff-Abfallpapierkorbs mit einem Griff.

K 2025 in Düsseldorf testet erfolgreiches Mehrweg-Bechersystem gegen Müllberge

Wiederverwendungssystem für Becher: K 2025 in Düsseldorf testet nachhaltige Lösung gegen Abfall

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Auf der K 2025 in Düsseldorf wurde ein Pilotprojekt für ein Mehrweg-Bechersystem durchgeführt, um Abfall zu reduzieren und kreislauforientierte Praktiken zu fördern. Die Initiative, geleitet von Borealis und der Messe Düsseldorf, setzte während der gesamten Messe 50.000 Polypropylen-Becher ein. Ziel der Veranstalter war es zu beweisen, dass auch große, stark frequentierte Events wie die K-Messe Mehrweg-Bechersysteme erfolgreich einführen können.

Die Becher bestanden durchgehend aus einem einzigen Material – Polypropylen –, was das Recycling vereinfacht. Sie waren leicht, aber robust und wurden aus chemisch recycelten Rohstoffen hergestellt. Während der Messe gaben Besucher die benutzten Becher an Sammelstellen zurück, wo diese gereinigt und erneut ausgegeben wurden.

Die größte Herausforderung bestand darin, die Besucher dazu zu bewegen, das Rückgabesystem korrekt zu nutzen. Trotz dieser Hürde zeigte sich eine hohe Akzeptanz: Die Teilnehmer beteiligten sich aktiv und äußerten positives Feedback. Beschädigte Becher wurden von mtm plastics, einem Unternehmen der Borealis-Gruppe, mechanisch recycelt.

Das Projekt lieferte wertvolle Erkenntnisse, insbesondere zur Optimierung der Sammelmethoden. Diese Erfahrungen sollen helfen, künftige Wiederverwendungssysteme bei ähnlichen Veranstaltungen weiterzuentwickeln. Beteiligt waren Partner aus der gesamten Wertschöpfungskette, wobei Borealis und die Messe Düsseldorf als Hauptverantwortliche genannt wurden.

Der Pilotversuch bewies, dass auch Großveranstaltungen wie die K-Messe Mehrweg-Bechersysteme erfolgreich umsetzen können. Die Ergebnisse dienen nun als praktischer Leitfaden für andere Veranstalter, die ihren Abfall reduzieren möchten. Künftige Events könnten solche kreislauforientierten Modelle mit größerer Zuversicht übernehmen.