31 March 2026, 00:15

Karim Adeyemi drohen rechtliche Folgen wegen verbotener Waffen im Besitz

Ein Schiedsrichter in Fußballkleidung steht auf einem von einem Zaun und Bäumen umgebenen Feld.

Karim Adeyemi drohen rechtliche Folgen wegen verbotener Waffen im Besitz

Borussia-Dortmund-Stürmer Karim Adeyemi muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, nachdem er mit verbotenen Waffen aufgefallen ist. Der 23-Jährige erhielt einen Strafbefehl nach dem deutschen Waffengesetz, weil er einen Schlagring und einen Tasers in Besitz hatte. Das Verfahren wurde am 30. Oktober rechtskräftig – kurz vor einem entscheidenden WM-Qualifikationsspiel der Nationalmannschaft.

Der Vorfall wurde bekannt, kurz bevor Deutschland im wichtigen Spiel gegen die Slowakei antrat. Die Staatsanwaltschaft Hagen beantragte den Strafbefehl, der eine Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen vorsieht. Weder Nationaltrainer Julian Nagelsmann noch DFB-Direktor Rudi Völler wurden von Adeyemi persönlich über den Vorfall informiert.

Völler bezeichnete die Angelegenheit als einen "dummen" Fehler junger Leute. Er ergänzte, Adeyemi habe sich im DFB-Team stets vorbildlich verhalten und wohl gehofft, die Sache bleibe privat. Der DFB plane, das Thema in Ruhe mit Borussia Dortmund, Adeyemis Verein, zu besprechen.

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Bisher gibt es keine Hinweise darauf, wie Adeyemi auf die öffentliche Bekanntgabe reagiert hat. Auch Borussia Dortmund hat sich noch nicht zu möglichen internen Konsequenzen geäußert.

Der Strafbefehl ist nun rechtskräftig, und der DFB wird die Angelegenheit gemeinsam mit dem Verein des Spielers klären. Adeyemis Besitz verbotener Gegenstände hat für Aufmerksamkeit gesorgt, weitere disziplinarische Maßnahmen wurden jedoch nicht angekündigt. Im Mittelpunkt steht nun, wie mit der Situation künftig umgegangen wird.

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