18 March 2026, 16:12

KI-Plattform Mona revolutioniert Telemedizin auf Intensivstationen in vier EU-Ländern

Gruppe von Menschen in einem Krankenhauszimmer mit einem Mann, der ein Mikrofon hält, einem Bett mit einer Decke darauf links, medizinischen Geräten im Hintergrund, einem Röntgenmaschinenständer, einer Texttafel, einer Tür, einer Wand und Deckenleuchten.

KI-Plattform Mona revolutioniert Telemedizin auf Intensivstationen in vier EU-Ländern

Die TeleICU-Plattform Mona des Unternehmens Clinomic unterstützt mittlerweile Intensivstationen in vier EU-Ländern. Das von einem deutschen Health-Tech-Unternehmen entwickelte System setzt auf KI und sicheren Datenaustausch, um die telemedizinische Zusammenarbeit zu verbessern. Krankenhäuser in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Belgien nutzen die Technologie bereits für Echtzeit-Konsultationen.

Die Plattform entlastet zudem das medizinische Personal durch automatisierte Dokumentation und berührungslose Anmeldemethoden wie Chipsensoren und Spracherkennung.

Clinomic wurde 2019 als Ausgründung der RWTH Aachen gegründet. Das Unternehmen wird von Dr. Arne Peine (CTO) und Dr. Lukas Martin (CEO) geleitet, die beide weiterhin als Intensivmediziner tätig sind. Ihre Mona TeleICU-Plattform ist als Medizinprodukt der Klasse IIa zertifiziert und erfüllt damit strenge regulatorische Anforderungen.

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Das System ist mit dem Mona PDMS (Patienten-Daten-Management-System) kompatibel und folgt dem HL7-FHIR-Standard, was einen nahtlosen Datenaustausch mit anderen klinischen Plattformen und Medizingeräten ermöglicht. Sicherheit steht im Mittelpunkt: Durchgängig verschlüsselte Peer-to-Peer-Verbindungen und private Spracherkennungsmodelle, die in der Clinomic Cloud gehostet werden, sorgen für hohen Schutz. Die Infrastruktur verfügt über eine C5-Typ-II-Zertifizierung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), was höchste Datenschutzstandards garantiert.

In Deutschland wird Mona TeleICU bereits in mehreren Krankenhausnetzwerken eingesetzt. Die Plattform ermöglicht schnelle Fachberatungen, interdisziplinäre Teamarbeit und telemedizinische Unterstützung. Darüber hinaus ist Clinomic am EU-Projekt "ICUdata4Europe" im Rahmen des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS) beteiligt, das den grenzüberschreitenden Zugang zu Sekundärdaten aus der Intensivmedizin für Forschung und Innovation fördern soll.

Die Ausweitung der Plattform auf vier EU-Länder markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer vernetzteren Intensivmedizin. Dank KI-gestützter Funktionen, strenger Sicherheitsvorkehrungen und der Kompatibilität mit bestehenden Systemen optimiert Mona TeleICU telemedizinische Abläufe. Krankenhäuser können so kritische Patientendaten effizienter austauschen und gleichzeitig den administrativen Aufwand reduzieren.

Quelle