KiBiz-Reform in NRW: Bürgerforen sammeln Kritik vor der Landtagsdebatte
Evi NergerKiBiz-Reform in NRW: Bürgerforen sammeln Kritik vor der Landtagsdebatte
Nordrhein-Westfalen plant umfassende Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz)
Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen will das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) grundlegend überarbeiten – doch die Pläne stoßen auf Kritik. Befürchtet werden größere Gruppen in Kitas, weniger qualifiziertes Personal und gekürzte Betreuungszeiten. Noch vor der ersten parlamentarischen Debatte erhalten Bürger:innen nun die Möglichkeit, sich in einer öffentlichen Veranstaltung zu den Vorhaben zu äußern.
Der SPD-Politiker René Schneider organisiert am 26. Februar ein Bürgerforum zur KiBiz-Reform. Die Sozialdemokratin und Landtagsabgeordnete Nina Andrieshen wird dort in einem Impulsvortrag die politische Diskussion um die Kita-Versorgung skizzieren. Teilnehmer:innen können Fragen stellen, ihre Meinung einbringen und von eigenen Erfahrungen mit der Kinderbetreuung berichten.
Ein zweites Forum zum gleichen Thema findet am 28. April 2026 in Voerde statt, ebenfalls moderiert von Schneider. Wer an einer der beiden Veranstaltungen teilnehmen möchte, wird gebeten, sich vorab unter *www.reneschneider.de/kitaanzumelden. Noch in dieser Woche – genauer amkommenden Freitag* – steht die erste Lesung der Reformpläne im Landtag an.
Kritiker:innen warnen, dass die geplanten Änderungen – wie größere Gruppen und weniger Fachpersonal – die Qualität der Kinderbetreuung verschlechtern könnten. Die Foren sollen nun Bürgerfeedback einholen, bevor die endgültigen Entscheidungen fallen.
Mit der anstehenden parlamentarischen Debatte rückt die KiBiz-Reform in die heiße Phase. Die öffentlichen Veranstaltungen bieten Eltern, Erzieher:innen und Betreuungskräften eine Plattform, um Bedenken vorzubringen, bevor das Gesetz geändert wird. Die Anmeldung zu den Terminen ist weiterhin online möglich.






