18 January 2026, 00:54

Köln erwartet massive Iran-Proteste mit Tausenden Demonstranten am Samstag

Eine große Gruppe von Menschen versammelte sich vor einem Gebäude mit Säulen und Text, umgeben von Straßenmasten, Lichtern, Schildern, Motorradfahrern, Kraftfahrzeugen, Bäumen und einem bewölktem Himmel während einer Demonstration in Berlin, Deutschland.

Köln erwartet massive Iran-Proteste mit Tausenden Demonstranten am Samstag

Köln bereitet sich auf Protestwelle am Samstag vor – Tausende erwarten gegen Irans Klerusregime

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Dieser Samstag steht in Köln im Zeichen des Widerstands: Tausende Demonstranten wollen bei einer Reihe von Kundgebungen gegen das theokratische Regime im Iran protestieren. Acht separate Versammlungen wurden angemeldet, organisiert von verschiedenen iranischen Exilgruppen und unterstützt von feministischen Aktivistinnen. Die Behörden rechnen mit großen Menschenmengen in zentralen Bereichen der Innenstadt.

Die Proteste finden an mehreren Orten statt, darunter am Severinstor, auf dem Roncalli-Platz, dem Breslauer Platz sowie vor dem Hauptbahnhof. Jede Veranstaltung könnte bis zu 800 Teilnehmer anziehen; die Organisatoren erwarten insgesamt mehrere Tausend Demonstranten. Kleinere Solidaritätskundgebungen mit jeweils mehreren Hundert Teilnehmern sind zudem in der Nähe des Kölner Doms und in Deutz geplant.

Die Polizei warnt vor möglichen Verkehrsbehinderungen rund um den Neumarkt, den Rudolfplatz, den Heumarkt und den Chlodwigplatz. Beamte werden an allen Protestorten präsent sein, um für Ordnung zu sorgen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Unabhängig davon ist am Zülpicher Platz eine weitere, nicht damit zusammenhängende Demonstration gegen die US-Politik in Venezuela angemeldet. Hier werden etwa 50 Teilnehmer erwartet; die Polizei wird die Lage im Auge behalten – parallel zu den größeren Iran-Protesten.

Unter den Unterstützern der Kundgebungen gegen das iranische Regime befindet sich die feministische Gruppe Frauenheldinnen, die sich den Forderungen nach einem politischen Wandel im Land anschließt. Die Proteste stehen im Kontext der anhaltenden Opposition gegen die Führung in Teheran, wobei Exilgemeinschaften eine zentrale Rolle bei der Organisation spielen.

Die Demonstrationen bringen iranische Exilanten, Aktivisten und lokale Sympathisanten zusammen, um gemeinsam gegen das Regime in Teheran zu protestieren. Angesichts der zahlreichen Versammlungen in der Kölner Innenstadt stellen sich die Behörden auf große Menschenaufläufe und mögliche Einschränkungen ein. Die Polizei bestätigte, sie werde mit sichtbarer Präsenz die Kundgebungen begleiten und Unruhen vorbeugen.