Kölner IRON Cocktail Lounge bleibt trotz Brandtragödie ein sicherer Party-Hotspot
Klaudia GnatzKölner IRON Cocktail Lounge bleibt trotz Brandtragödie ein sicherer Party-Hotspot
An einem Freitagabend war die IRON Cocktail Lounge in Köln gut besucht – nur wenige Tage nach dem tödlichen Brand in der Schweiz. Trotz der jüngsten Tragödie füllten Gäste die Bar, vertrauten sie doch auf die deutschen Sicherheitsvorschriften. Drinnen sorgten die übliche Mischung aus Drinks, Karaoke und Tischfeuerwerk für eine lebhafte Stimmung.
Barkeeper Chris arbeitet seit zwölf Jahren in dem Lokal. Kleinere Rangeleien habe er hin und wieder erlebt, aber einen Brand noch nie. Die Bar bietet Tischfeuerwerk an – in Deutschland legal –, wobei das Personal genau aufpasse, um Zwischenfälle zu vermeiden. Die Gäste mögen es, doch die Vorsichtsmaßnahmen bleiben bestehen.
Zwei junge Frauen betraten die Bühne und sangen bei Karaoke lautstark Justin Biebers Boyfriend. In der Nähe unterhielt sich Helena aus Essen mit Freundinnen und fühlte sich trotz des Schweizer Brandes entspannt. Ihre Freundin Jova, ebenfalls aus Essen, hatte eine persönliche Verbindung: Ihre Schwester studiert in Crans-Montana, wo das Feuer ausgebrochen war.
Chris betonte, dass es keinen Ort ohne jedes Risiko gebe. Dennoch achte er mit seinem Team darauf, dass sich alle sicher fühlten. Die Gäste, so sagte er, verhielten sich verantwortungsbewusst und genössen weiterhin ihre Abende.
Der Club lief wie gewohnt weiter – mit Karaoke, Drinks und kontrolliertem Feuerwerk. Gäste wie Helena und Jova entschieden sich für Geselligkeit statt für Rückzug. Vorerst bleibt die IRON Cocktail Lounge ein beliebter Treffpunkt, an dem Sicherheit und Spaß Hand in Hand gehen.






