Kölner Karneval 2026 mit strengeren Regeln und mehr Sicherheitspersonal
Klaudia GnatzZugangsbeschränkungen und Glasverbote: Köln bereitet sich auf die Straöenkarneval vor - Kölner Karneval 2026 mit strengeren Regeln und mehr Sicherheitspersonal
Köln bereitet sich mit verschärften Sicherheits- und Besucherkontrollen auf den Straßenkarneval 2026 vor
Die rheinische Metropole steht kurz vor ihrem jährlichen Straßenkarneval 2026, der in diesem Jahr mit strengeren Sicherheitsvorkehrungen und Maßnahmen zur Besuchersteuerung stattfindet. Die Feierlichkeiten beginnen am 12. Februar und dauern bis zum 18. Februar, mit dem Höhepunkt am Rosenmontag 2026 (16. Februar). Die Behörden rechnen mit großen Menschenmengen – im vergangenen Jahr lockten die Veranstaltungen in den zentralen Vierteln rund 1,5 Millionen Besucher an.
Um die Sicherheit zu gewährleisten, hat die Stadt neue Regeln eingeführt, darunter ein Glasverbot sowie Zugangsbeschränkungen in stark frequentierten Bereichen wie der Altstadt, der Südstadt und dem Zülpicher Viertel.
Der Karneval startet traditionell mit Weiberfastnacht (12. Februar) und endet am Aschermittwoch (18. Februar). Allein in der Altstadt versammelten sich im vergangenen Jahr am Rosenmontag etwa 800.000 Jecken – damit war sie der am stärksten besuchte Ort. Um den Andrang zu bewältigen, werden über 400 Mitarbeiter des Ordnungsamts Köln im Einsatz sein, unterstützt von weiteren Hunderten Kräften anderer Dienststellen.
In den Vierteln Zülpicher Viertel, Grüngürtel und Altstadt gilt ein striktes Glasverbot. In der Südstadt wurden die Anwohner zudem aufgefordert, freiwillig auf Glasflaschen zu verzichten. Mobile Toiletten, zusätzliche Mülleimer und Glascontainer sollen in den Hauptbereichen für weniger Vermüllung und mögliche Gefahrenquellen sorgen.
Das Zülpicher Viertel, seit langem ein Karneval-Hotspot, wird abgesperrt, um Einsatzfahrzeugen die Zufahrt zu ermöglichen. Nur Anwohner mit gültigem Ausweis dürfen die Kontrollpunkte passieren. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden insbesondere an veränderte Besucherströme angepasst, vor allem rund um den Chlodwigplatz und andere zentrale Punkte.
Ziel der Maßnahmen ist es, die Sicherheit der Feiernden zu gewährleisten, ohne die ausgelassene Stimmung des Karnevals zu beeinträchtigen. Mit den verschärften Kontrollen bei Glas und Zutritt hoffen die Behörden, Zwischenfälle zu vermeiden und für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen zu sorgen. Der Kölner Karneval bleibt damit eines der größten jährlichen Volksfeste der Stadt, das Jahr für Jahr Millionen auf die Straßen zieht.






